RIEHE (pd). Die vom Verein Glück- Auf Riehe organisierte Pumpenfete zwischen Riehe und Waltringhausen konnte Jubiläum feiern. Zum 25. Mal fand die beliebte Freiluftveranstaltung statt, wie gewohnt mit einer Ausstellung des Arbeitskreises Heimatgeschichte. Das Thema lautete in diesem Jahr "100 Jahre Schulhausbau Riehe und Beginn der Schulchronik".
"Ein voller Erfolg", resümierten Wilhelm und Ralf Schröder am Schluss der Veranstaltung zufrieden. Die weiteste Anreise hatten Marcia und Dean Schippert. Sie kommen aus Milford, USA und nutzten das Fest, um mit deutschen Verwandten zusammen zu treffen. Sie sind in vierter Generation verwandt mit Nachfahren der Familien Hattendorf und Paul. Im Zuge einer dreiwöchigen Europareise haben sie nach Dänemark und Schweden auch Deutschland einen Besuch abgestattet und dabei in Riehe eine kurze Stippvisite eingelegt. Die Eheleute aus den Vereinigten Staaten zeigten sich besonders angetan von der freundlichen Aufnahme während der Pumpenfete und von der Ausstellung des Arbeitskreises.
Und die konnte sich wieder einmal sehen lassen. Schon von weitem "empfing" der erste Rieher Lehrer Otto Lattwesen die Besucher auf einem überdimensionalen Poster die Gäste. Als zusätzlicher Blickfang waren alte Schulbänke mit Büchern, Poesiealben, Aufsatzhefte, Schiefertafeln und Ranzen zusammengestellt worden. Auch der früher fast obligatorische Rohrstock durfte nicht fehlen.
Anhand der vom Arbeitskreis zusammengetragenen Dokumente und Bilder erfuhren die Besucher der Pumpenfete viel über die Rieher Schulgeschichte. Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann viel Wissenswertes darüber in der nächsten Ausgabe der Rieher Heimatblätter nachlesen. Lob gab es für den Vize des Vereins, Adolf Ragge, für seine reibungslose Gesamtorganisation der Fete. Aber auch für die fleißigen Bergmanns-Frauen, die wie in jedem Jahr für die Durchführung des Kaffeegartens zuständig waren. Foto: privat