RINTELN (ste). Die Grundschule Süd ist eine Schule mit Gechichte; und das sieht man ihr auch an. So zumindest die Auffassung von Gert Armin Neuhäuser von der WGS, der jetzt beantragte "Sanierungsbedarfe in der Grundschule Rinteln Süd und Umgestaltung des Schulhofes" im Rat und den Fachausschüssen zu diskutieren. Neuhäuser begründet seinen Antrag damit, dass die Gebäude der Grundschule Rinteln Süd insgesamt in einem bedauernswerten Zustand seien, teilweise sogar schäbig.
Der Schulhof sei überwiegend geteert und genüge nicht mehr den Anforderungen an heutige Bedürfnisse der Kinder. Die GVS habe seines Wissens nach schon einmal die Kosten für eine Neu- und Umgestaltung ermittelt und auf 70.000 Euro geschätzt. Neuhäuser bezweifelt diese Größenordnung und regt an, den hälftigen Betrag der Kostenschätzung der Schule, dem Förderverein oder einer zu gründenden Initiative zur Verfügung zu stellen, die mit Eigeninitiative, Sponsoring und dem Fehlen öffentlich-rechtlicher Bindungen kostengünstiger agieren könnten. Desweiteren funktioniere die zentrale Meldeanlage bislang nicht und es fehle an einem Schulhoftor, das räumlich den Schulhof abschließt und Sicherheit vermittelt. In Bezug auf die Lage der Toiletten, zu denen die Kinder alleine über den Schulhof gehen müssen, hält es Neuhäuser für angezeigt, den Schulhof mit Videoüberwachung auszurüsten. Derzeit werden für die Kinder sogenannte "Alarmpieper" ausgegeben, die im Notfall schrillen Alarm geben sollen. Da die Landesregierung künftig die Inklusionsbeschulung Behinderter vorsieht, hält Neuhäuser die baulichen Voraussetzungen hierfür derzeit nicht gegeben und bittet auch diesbezüglich die Verwaltung, Änderungsvorschläge vorzutragen. Foto: ste