1. Mehr von der Kunst im Garten zu sitzen

    Bei "Jardin ouvert" zeigen sieben Showgärten aktuelle Trends auf / Inspirationen für die eigene Oase sammeln

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    EXTEN (km). Im besonderen Blickpunkt des "Jardin ouvert" auf dem Gelände der Orangerie sollen diesmal sieben "Showgärten" stehen. Die seien immer eine außergewöhnliche Attraktion, hat Chef-Organisator Dietrich von Blomberg im Vorfeld der Veranstaltung betont.

    Nicht nur der Arbeitsaufwand und das verwendete Material beeindruckten den Betrachter: Es sei in erster Linie die gestalterische Idee und das Design, die einen Showgarten so interessant und unverwechselbar machten. Ob es der Inspiration für eigenes Schaffen diene oder einfach nur dem richtigen Gartenfeeling für die grüne Oase daheim vermittele - jeder komme dabei auf seine Kosten. - Durch Showgärten würden zudem aktuelle Gartentrends in besonderem Maße sicht- und erlebbar. "Wenn dann noch ein ganz praktisches Thema vorgegeben wird," so von Blomberg, "kann es bei so einem Gartendesign-Wettbewerb richtig spannend werden." Das Thema in diesem Jahr lautet: "Von der Kunst, im Garten zu sitzen".

    "Die Faustregel für einen preisverdächtigen Garten," beschrieb Dietrich von Blomberg, sei wohl "Konsequenz und Wirkung". Was einfacher gesagt als getan sei: Es gehe darum, "eine klare Raumbildung durch eine ganzheitliche Planung in Kombination mit einer reduzierten Gestaltung" zu konzipieren.

    Waren es im letzten Jahr noch drei Showgärten, die es im Rahmen des "Jardin ouvert" zu bewundern gab, so haben sich diesmal genug kreative Köpfe für insgesamt sieben Gärten eingefunden. Mit klaren Formen und einfachen, hochwertig verarbeiteten Materialien wollen sie den Trend setzen und ihre Interpretation von "der Kunst, im Garten zu sitzen" demonstrieren.

    In Anlehnung an die große Tradition der "Chelsea Flower Show" in London sollen auch in Exten die Showgärten für einen guten Zweck aufgebaut werden. Die Rintelner Silvester-Initiative ist der Organisator des Design-Wettbewerbs. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Gewinner wird durch den höchsten freiwillige Spendenbetrag der Besucher für ihren Lieblingsgarten ermittelt. Das Geld kommt komplett dem gemeinnützigen Verein zugute, der seit vielen Jahren auf lokaler Ebene Menschen in besonderen Notlagen unbürokratisch hilft.

    Als erster Preis winkt eine Reise für zwei Personen im nächsten Mai zur "Mutter aller Gartenausstellungen": Der "Chelsea Flower Show" der Royal Horticultural Society in London.Foto: privat

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an