1. Rat bewilligt zwei Lampen

    Messenkamps Jahnweg bleibt nachts nicht mehr dunkel

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    MESSENKAMP (al). Der zurzeit noch im nächtlichen Dunkel liegende Jahnweg in Messenkamp erhält zwei Leuchten. Damit geht eine mehrjährige Diskussion im Gemeinderat zu Ende. Nach einer zunächst gedachten großen Lösung mit solarbetriebenem Licht wird es jedoch nur eine kleine geben.

    Auch die Anlieger werden an den Kosten beteiligt. Die Idee, die kleine Wohnstraße durch Sonnenenergie zu erhellen, scheiterte an den Kosten. "Zu teuer und nicht effektiv", erklärte der stellvertretende Gemeindedirektor Jörg Döpke nach Beratungen mit einem Fachbetrieb. Deshalb schlug er eine herkömmliche Installation mit Erdkabel und drei Lichtpunkten vor. Kostenpunkt: knapp 9000 Euro.

    "Wir können dafür doch nicht die Hälfte unserer freien Spitze ausgeben", wandte Udo Meyer (CDU) ein, der nach eigenen Angaben die Lampenergänzung angeregt hatte. Zugleich sprach er sich für eine preiswertere Lösung aus: "Drei Lampen haben wir nie gewollt." Das sah auch Gerd Lohmann (SPD) so: Sinnvoll sei "eine Peitschenleuchte an der Turnhalle". Die zweite Lampe könnte nach Ansicht Meyers am Fußweg zwischen Kastanienweg und Jahnweg stehen. Seiner Annahme jedoch, dass die Lampenergänzung ganz aus dem Gemeindeetat getragen würde, trat Döpke umgehend entgegen. Da es eine Ausbaubeitragssatzung gebe, müssten sich die Anlieger an den Kosten beteiligen. Dies verlange schon die Gleichbehandlung mit anderen Grundstückseigentümern, wenn in deren Straßen etwas investiert würde.

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