RINTELN (ste). Der SPD-Stadtverband wandte sich jetzt mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung Rinteln. Hintergund ist, dass das Kultusministerium in Baden-Württemberg das Modellprojekt "Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige" geschaffen hat. Das Projektziel ist die intensive Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule, um frühkindliche Bildung und Grundschulbildung zusammenzuführen. Die drei- bis zehnjährigen Kinder durchlaufen in institutions- und jahrgangsübergreifenden Gruppen gemeinsame Lern- und Spielzeiten. Für die nicht schulpflichtigen Kinder ist die Teilnahme freiwillig. Dabei pflegen die Bildungshäuser eine intensive Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule. "Eine solche Zusammenarbeit stelle ich mir als sehr zielführend vor", schreibt Astrid Teigeler-Tegtmeier als Stadtverbandsvorsitzende an Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. Immer mehr Grundschullehrer klagten über das Nichtvorbereitetsein der Erstklässler. In den Bildungshäusern werde eine durchgängige Bildungseinrichtung für Drei- bis Zehnjährige geschaffen. "Ein guter Start ins Schulleben, der für alle Kinder von großer Wichtigkeit ist, wird in Bildungshäusern sicherlich für jedes Kind zu einem Erfolgsgaranten", hofft Teigeler-Tegtmeier und bittet zu prüfen, ob das Kultusministerium Niedersachsen ein solches Projekt beispielsweise in einer der städtischen Grundschulen, in deren direkter Nähe sich ein Kindergarten befindet, als Modellvorhaben durchführt.
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Ein Haus der Bildung
Stadt fragt beim Kultusministerium an
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