RINTELN (ste). Seit dem Jahr 2000 besteht zwischen der Berufsbildenen Schule und der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg Weserbergland (PLSW) eine Kooperation. Die Schüler der PLSW werden an drei Berufsschultagen in der Wochen mit insgesamt neun Wochenstunden pro Schüler in den Bereichen Hauswirtschaft, Metalltechnik und Deutsch unterrichtet. Die Schüler aus der Berufsfachschule Soziales und Familienpflege (BFS) lernen ihre Praxiserfahrungen unter anderem in Projektarbeit mit den Schülern der PLSW. Als Abschluss ihrer Klasse entschieden sich die Schüler der BFS-Klasse nicht für eine Klassenfahrt oder einen Grillnachmittag, sondern für ein Projekt mit der Schüler der PLSW. Sie überarbeiteten die Stadtrallye aus der Museumspädagogik und vereinfachten die Fragen, bebilderten die einzelnen Fragen zum besseren Verständnis und machten sich Gedanken, wie die zwei gehschwachen Schüler der PLSW die Rallye schaffen können. In zwei Gruppe ging es dann mit Klassenlehrerin Marie-Therese Bockhorst Thöne und Susanne Terner aus dem Berufsbildungsbereich der PLSW auf den Weg, um gemeinsam mit den sieben PLSW Schülern die Stadt von einer anderen Seite kennen zu lernen. Als Abschluss wurde dann ein gemeinsames Mittagessen organisiert und die PLSW-Schüler bekamen eine Urkunde überreicht. Als kleine Überraschung gab es dann noch ein Eis, das die BFS-Schüler aus ihrer Klassenkasse spendierten.Foto: ste
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Die Stadt erst richtig kennenlernen
PLSW-Abschlussklasse auf Erkundungs-Rallye unterwegs / Als Überraschung gibt es Eis und Urkunden
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