RINTELN (km). Mitte Februar hatten die Tischlerlehrlinge mit den Planungen für ihre Gesellenstücke nach eigener Gestaltung begonnen. Die Ergebnisse waren bis zum vergangenen Freitag in den Geschäftsräumen der Sparkasse zu bewundern.
Nachdem eine Fachjury bereits bei der Eröffnung der Ausstellung die Gesellenstücke nach den Kriterien Idee, Formgebung und Gebrauchswert bewertet hatte, waren nunmehr die Ausstellungs-Besucher am Zug - immerhin 156 an der Zahl. Die Idee des Wettbewerbs "Die gute Form": Angehende Tischler sollen bei der Gestaltung ihrer Gesellenstücke eine zeitgemäße Formgebung verwirklichen. Und das dürfte den Teilnehmer prima gelungen sein, wenn man die Kommentare der Experten interpretiert.
Obermeister Rüdiger Altfeld hobt die "gestalterische Vielfalt" und die "gute handwerkliche Umsetzung" hervor, Berufsschullehrer Peter Menze lobte die "konzentrierte Vorbereitungsphase" der Prüflinge.
Das Publikum hatte schließlich die Qual der Wahl: Ob Barschrank, Bett, Schreibtisch, Sideboard oder Schminkschrank - die zehn Auszubildenden präsentierten Möbel für alle Lebenslagen.
Die Urkunden für die Publikumswertung übergab schließlich Lars Kölling von der Sparkasse Schaumburg. Platz eins belegte Hannah Pelzing (Tischlerei Everding, Bückeburg) mit ihrem weißen Schminktisch im Hocker aus Eiche, zweiter wurde Sebastian Gahl (Tischlerei Scheibe, Garbsen) mit seinem Bett aus Eichenholz vor Steffen Hennings (Sebening/von Oheimb, Stadthagen), dessen Nussbaum-Objektmöbel von der Fachjury zuvor die Bestnote bekommen hatte.
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