RINTELN (ste). Während der Finanzausschuss einvernehmlich empfohlen hat, Modelle zu einer flächendeckenden Absenkung des Niveaus des Winterdienstes in der Stadt Rinteln zu erarbeiten, ohne dabei abschließend zu entscheiden, ob der Winterdienst nicht in der bisherigen Form beibehalten werden soll, will die WGS den Winterdienst in der bisher geleisteten Art und Weise beibehalten und positionierte sich diesbezüglich in einem Schreiben an Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz.
Rinteln sei durch seine Topographie, die durch starke Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Ortsteilen geprägt sei, durch eine zunehmend alternde Bevölkerung, die den Risiken und Anforderungen, die ein Alleinlassen mit dem Winterdienst mit sich bringt, nicht gewachsen ist, und durch eine eher zersiedelte Struktur gekennzeichnet, schreibt Gert Armin Neuhäuser an den Bürgermeister und bittet darum, die Frage des Winterdienstes im nächsten Bauausschuss zu behandeln.
Es müsse eine Solidargemeinschaft zwischen den höher und niedriger gelegenen Ortsteilen in der Stadt geben. "Mit der Verfahrensweise, die Lösung dieser Frage bis nach der Kommunalwahl hinauszuschieben, erkläre ich mich nicht einverstanden", so Neuhäuser.