RINTELN (ste). In der Stadt Rinteln bewegt sich etwas. Die Wirtschaftskrise scheint überwunden, die Betriebe investieren wieder.
So wird eine neue Betriebskläranlage der Firma Wesergold zwischen Hochregallager und Extertalstraße für mehr Klärung der firmeneigenen Abwässer sorgen. Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Abwasserbetrieb der Stadt Rinteln wurde bereits unterzeichnet und Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz versicherte, dass die Abwassergebühren dadurch für die Rintelner Bürger nicht steigen würden. Die Rintelner Kläranlage ist nämlich für Einwohnergleichwerte ausgelegt, die deutlich über den Einwohnerzahlen liegen. Ein Grund dafür waren die Abwässer der Firma Wesergold. Da die firmeneigene Kläranlage die Abwässer jedoch nicht vollständig sondern nur vorklären kann, werden auch hier weiter Gebühren in das Stadtsäckl fließen.
Im Bereich der Röntgenstraße/Dieselstraße soll eine neue Biogasanlage der Landwirte Steege-Strüve und Tegtmeier entstehen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Rinteln hat dem Projekt bereits unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass ein Geruchs- und Schallgutachten erstellt wird. Die Genehmigung der Anlage muss durch die Gewerbeaufsicht erfolgen. Auch soll die Anfahrt zur Anlage über das Industriegebiet Süd der Stadt Rinteln erfolgen, nicht durch Krankenhagen. Das ursprünglich dort ausgewiesene Wasserschutzgebiet der Rintelner Wiesen ist aufgrund des Neubaus der Firma "Stüken" an der Siemensstraße bereits aufgehoben worden. Welche Auswirkungen die neue Anlage auf die benachbarten Anbauflächen hat und ob durch sie mehr intensiv gedüngter Mais angebaut werden wird, bleibt abzuwarten.
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