EXTEN (ste). Vom 9. bis zum 11. Juli wird in Exten Schützenfest gefeiert. Dabei ist die "Schlacht im Exterfelde" ein Höhepunkt des Festes. Hier stehen sich die grünen Schützen der Schützengilde Exten, kurz "die Grünen", unter der Führung des Schützenkönigs Frank Bücher und die älteren Schützenbrüder, die Eolendörper (auch "die Schwarzen" genannt) gegenüber. Damit eine Schlacht stattfinden kann, bedarf es in Exten noch immer einer "Kriegserklärung", die natürlich ihren Auslöser in aktuellen Geschehnissen im Dorf hat. Dieses Ereignis fand nun kürzlich statt und wurde jetzt der Presse übergeben.
Nach der Rückkehr von Teilen der schwarzen Führungsriege (Napoleon alias Reinhold Bösing, schwarzer König alias Dirk Spork und des Kommunikationsoffiziers alias Sieghart Edling) aus Norwegen, wo sie an einem Seminar der dortigen Marine teilnahmen unter dem Motto "Wie rette ich grüne Jungs und deren Zubehör aus der Exter), musste bei König Dirk der Rasen gemäht werden.
Militärattache Hartmut Dzatkowski wollte sich just zur gleichen Zeit vom Wohlergehen seines Königs überzeugen und auch kleinere taktische Winkelzüge für die "Kampfbiber" besprechen. Dabei bemerkte er einen "grünen" Stein vor dem Rasenmäher und stoppte seinen König gerade noch rechtzeitig.
Allerdings waren schon zuvor zwei Steine pulverisiert und so ist der Mäher platt. Der ebenfalls in der Nähe weilende Adjutant Guido Schaper erlitt durch austretende Dämpfe des defekten Mähers einen Übelkeitsanfall, Majestät Dirk blieb zum Glück unversehrt. Der sofort herbeigerufene "GrünenAbwehrDienst" GAD nahm die Ermittlungen auf und fand heraus, dass der oder die Täter(in) ein blaues Auge erlitten haben muss, denn DNA-Spuren an einem im Garten liegenden Harkenstiel lassen diesen Rückschluss zu. Offensichtlich hat der Täter den Stiel übersehen und wummste ihn sich vor den Kopf.
Wie es scheint hängt der Dorffrieden in Exten nur noch an einem sehr dünnen Faden.
Foto: privat