SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). Die Unterschriftenlisten haben sich schnell gefüllt, konnte der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) in diesen Tagen feststellen. "Wir haben mit der Aktion gegen die Errichtung eines zusätzlichen Lkw-Parkplatzes an der A 2 offensichtlich den Nerv der Bürger getroffen", ist Ralf Sassmann überzeugt. Viele Bürger hätten ihren Unmut deutlich zum Ausdruck gebracht und damit die Diskussion um den umstrittenen Parkplatz zwischen Kläranlage und Ortseinfang Rodenberg weiter in Gang gebracht. "Wir werden noch weiter Unterschriften sammeln und die Listen am Ende den zuständigen Verantwortlichen aushändigen", sagt Sassmann.
Den riesigen Parkplatz vor den Toren Rodenbergs und Feggendorfs möchte allem Anschein nach wohl niemand vor seiner Haustür haben, kann Sassmann aus vielen Gesprächen mit Kritikern ablesen. "Mal abgesehen von dem Lärm und den auftretenden Gefahren, die von einem solchen Platz ausgehen werden, macht es doch keinen Sinn, alle fünf Kilometer an der Autobahn einen solchen Abstellplatz mit der kompletten Infrastruktur zu schaffen", moniert der WGR-Vorsitzende weiter. Der Parkplatz würde von der Bevölkerung nicht akzeptiert werden. Weil auch die Wählergemeinschaft klar dagegen ist, sucht sie weitere Gruppen und Parteien als Verbündete gegen weitere Protestaktionen. "Dagegen sein allein hilft nicht weiter. Wir Bürger müssen etwas tun", fordert Sassmann eindringlich.
Die WGR möchte, dass Vertreter des Straßenbaulastträgers in einer öffentlichen Versammlung zu dem strittigen Bauvorhaben Stellung beziehen und weitere Einzelheiten dazu offen legen. Sassmann hält dafür zum Beispiel eine öffentliche Ratssitzung für geeignet. Die WGR wird einen entsprechenden Antrag zu diesem Anliegen stellen.