1. Wenn fünfzig Kilogramm Hund sich mal anbucken

    Gründung des Vereins "Berner Sennenhunde Nothilfe"

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    RINTELN (ste). Im März dieses Jahres wurde der Verein "Berner Sennenhunde Nothilfe" gegründet und jetzt trafen sich Freunde dieser Hunderasse aus ganz Deutschland und der Schweiz in Rinteln in der Lebenshilfe, um sich auszutauschen, über Hilfemöglichkeiten für Tiere ohne ein vernünftiges Zuhause zu diskutieren und natürlich um Hilfe zu organisieren.

    Vorsitzende des Vereins ist Bärbel Waldfried aus Engern, die von Vanessa Meier (Rinteln) unterstützt wird. Herbert Meier (Rinteln) führt die Kasse des Vereins. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, Berner Sennenhunde, die ihr Heim verloren haben, ein neues Zuhause zu vermitteln. Dazu hat sich der Verein ein System einer Vermittlung ausgedacht, dass über die Vorkontrolle von Bewerberfamilien bis zur kurzfristigen Aufnahme von Hunden in Pflegefamilien geht. Der Ablauf ist klar geregelt: Bewerber für einen gestrandeten Hund melden sich über das Internet (www.berner-sennenhunde-nothilfe.de oder www.bsnh.de) beim Verein und werden dann erst einmal über diese besondere Hunderasse informiert. Welche Anforderungen braucht das Tier, welche Eigenarten hat ein Berner Sennenhund und was müssen die Hundehalter an Eigenschaften mitbringen? Denn Berner sind Dickköpfe, weiß Bärbel Waldfried: "Aber absolut friedliche Familienhunde mit einem ordentlichen Platzbedarf und einem Hang zum Faulenzen im heimischen Garten!" Die Besonderheiten dieses schwarz-weiß-braun gefärbten und gut 50 Kilogramm schweren Hundes mit dem freundlichen Gesicht sind es aber auch, die Hundehalter immer wieder dazu bringen, diese Tiere auszusetzen oder ins Tierheim zu bringen. "Oft sind die Halter von Berner Sennenhunde damit überfordert, dass aus dem niedlichen Welpen ein stattlicher und pflegeintensiver Hund heranwächst", weiß Bärbel Waldfried. Dabei geht einem das Herz auf, wenn sich die großen Hunde an den Beinen ihrer Herrchen und Frauchen "anbucken". Sie rät daher allen Interessenten dieser Rasse, sich bei den Händlern auch die Mutter und den Vater zeigen zu lassen, damit man einen Eindruck von der Statur des ausgewachsenen Hundes erhält: "Außerdem kann man so ausschließen, dass die Hunde in Züchtungsanstalten schnell und in schlechten Umständen hochgezogen werden!" Derzeit hat der Verein drei Rüden auf seiner Homepage eingestellt, die eine neue Familie suchen. Foto: ste

    Dieser Hundehalter von der Insel Norderney weiß genau, wie er seine fünf Berner Sennenhunde locken kann.

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