KREIS SCHAUMBURG (al). Schaumburgs Feuerwehren wollen nicht erst beim Eintritt von Schadensfällen gefragt sein. Seit Jahren kümmert sich der Kreisverband um die Brandschutzerziehung und sieht sie nicht nur als Maßnahme in Schulen und Kindergärten an. Wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Blume erläuterte, sollen auch Erwachsene in geeignetem Umfang informiert werden. In 70 Veranstaltungen wurden im abgelaufenen Jahr 2000 Kinder und Jugendliche sowie 600 Erwachsene registriert. Trotzdem sieht Blume noch einen "Nachholbedarf" in den Haupt- und Realschulen, an den Gymnasien und Berufsschulen.
Blume referierte vor dem Kreisverbandstag auch über die Unfälle, die die Wehren selbst betreffen. 132 Verletzungen wurden bei Einsätzen, Übungsdiensten sowie in Jugendwehren und Kindergruppen registriert.
Die Zahl der Musiker in dunkelblauer Uniformjacke bezifferte Blume auf 143 Personen in den Kapellen Möllenbeck, Rinteln und Stadthagen sowie in den Spielmannszügen Evesen, Reinsdorf und Stadthagen.