WIEDENSAHL (em). Von Fakten und Sachverhalten, die das heimatliche Umfeld und vor allem die Frauen seiner Familie beleuchten, handelt am Sonntag, dem 29. Mai, um 17 Uhr ein Vortrag unter dem Titel "Wilhelm Busch als Wiedensahler", den der Urgroßneffe des Dichters und Denkers, der Vizepräsident der evangelischen Hannoverschen Landeskirche, Ernst Kampermann, im Wiedensahler Geburtshaus des Schöpfers von "Max und Moritz" halten wird. Dabei erläutert er spannend persönlich-familiäre Beziehungen aus der Sicht eines "Beteiligten". Sicher beantwortet er auch Fragen zum Verhältnis des Künstlers in verschiedenen Altersstufen zur Mutter, das deutlich herzlicher war, als manche Chronisten glauben machen wollen. Die nicht immer harmonischen Beziehungen zur nach dem Tode der Eltern im neuen Wiedensahler Geschäftshaus "regierende" Schwägerin Johanne und 1872 nach der endgültigen Rückkehr in seinen Geburtsort der daraus resultierende Umzug zur Familie der Schwester Fanny ins Wiedensahler Pfarrhaus werden einer kritischen Würdigung unterzogen. Der Eintritt kostet 6 Euro, Mitglieder im Förderkreis Wilhelm Busch zahlen 5 Euro.
-
Die Frauen der Familie Busch
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum