Morgen begleitet die junge Querflötistin Martina Brandorff die Ausstellung musikalisch. Während bei Gudrun-Sophie Frommhage üppige, starkfarbige Figuren in der Malerei und der Skulptur im Mittelpunkt stehen, die mit ihrer Natürlichkeit und Nacktheit nicht nur erfreuen sondern auch provozieren, geht es in der Landschaftsmalerei von Antje Langner gefühlvoller zu. Ausgeprägte Räumlichkeit und flirrendes Lichtspiel ziehen den Betrachter in die Landschaft hinein.
Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar, dass sie nicht begehbar sind. Man würde einsinken oder sich in den Fata-Morgana-ähnlichen Zielen im Bildhintergrund verlieren.
Auch Ulrich Neuhaus thematisiert die Figur, bildet aber einen interessanten Gegensatz zu den übrigen Arbeiten durch das Material. Er verwendet überwiegend Recycelholz, welches er grob bearbeitet, teilweise sogar als "Readymade" wieder in die Skulptur einsetzt, weiter rostige Metallgegenstände und Fundstücke.