1. Discountmarkt will in die Grußkartenfabrik einziehen

    Discounter "Netto" zeigt Interesse am Standort / Rathaus prüft Antrag

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    EXTEN (ste). Der Discounter "Netto" verhandelt mit dem Inhaber der Extener Grußkartenfabrik über den Standort. Die Grußkartenfabrik will von ihrem jetzigen Standort wegziehen. Für Extens Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer auch die Chance, die seit vielen Jahren geforderte Buswendeschleife im Bereich der Grundschule und des Kindergartens zu realisieren. "Netto", so war zu hören, will sich verstärkt mit Märkten um die 1.000 Quadratmeter Größe in die Fläche bewegen und hat schon seine Fühler nach Exten ausgestreckt. Im Rathaus wird derzeit die Genehmigungsfähigkeit eines entsprechenden Antrags auf einen Einkaufsmarkt geprüft. Wenn "Netto" kommt, dann kann das auch für die Verkehrssituation im Bereich des Kindergartens und der Grundschule positive Auswirkungen haben, schreibt Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer. Denn: "Die dortigen chaotischen Verkehrsverhältnisse haben schon zu massiven Protestaktionen und erheblichen Unstimmigkeiten zwischen den Anwohnern, der Grundschule, des Kindergartens sowie natürlich den Eltern der betroffenen Kinder geführt!" Und "Netto" habe schon bei einer Zusammenkunft im Rathaus signalisiert, einen Teil des Geländes für zusätzliche Parkplätze und eine Buswendeschleife zur Verfügung zu stellen. Doch Kretzer weiß auch Abhilfe für die jahrelangen Probleme, wenn die Buswendeschleife sowie zusätzliche Parkplätze partout nicht mit dem Konzept des Discounters vereinbar sind: "Ich bitte ich um Prüfung der Frage, ob die Stadt Rinteln nicht das gesamte Gelände erwerben und sodann der Wohnbebauung - einschließlich Parkplätze und Buswendeschleife - zuführen kann", schreibt er an Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. Kretzer begründet seinen Vorschlag damit, dass die Stadt Rinteln dann alle Optionen auch im Hinblick auf eine angemessene Erweiterung des beengten Schulhofes der Grundschule sowie einer möglichen Ausdehnung des Kindergartens hätte. Bauplätze, so Kretzer, seien in Exten im Übrigen nicht zuletzt aufgrund der Nähe zur Innenstadt erfahrungsgemäß sehr begehrt: "Wir haben jetzt die Möglichkeit alle Probleme rund um Schule und KiGa zu lösen", so Kretzer.Foto: ste

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