1. SPD sieht kommunale Chancen als genutzt

    Ortsverein der Sozialdemokraten stellt acht Bewerber für die Wahl in den Gemeinderat auf

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    MESSENKAMP. Der SPD-Ortsverein Messenkamp/Altenhagen II will seine führende Position in der lokalen Politik verteidigen. "Messenkamp hat seine Chancen genutzt", erklärte Vorsitzender Karl Minne Braaksma, "das werden wir auch künftig tun". Die Mitglieder verabschiedeten die Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl. An der Spitze der acht Bewerber steht Bürgermeister Frank Witte.

    Braaksmas Bilanz bezog sich vor allem auf das Ergebnis zur Landratswahl. Für Jörg Farr sei in Messenkamp mit 73, 8 Prozent das kreisweit drittbeste Ergebnis erzielt worden – im Ortsteil Altenhagen mit 77,86 Prozent sowie noch ein deutlich höheres.

    Der Vorsitzende bedauerte, dass eine im Herbst angesetzte öffentliche Fragestunde mit Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann und den hiesigen Ratsmitgliedern kaum angenommen wurde: "Offenbar ist die Bevölkerung mit unserer Politik sehr zufrieden", vermutete er, "sonst wäre ja Kritik gekommen".

    Bürgermeister Frank Witte berichtete aus der Arbeit des Samtgemeinderates besonders über die für Messenkamp bedeutenden Entscheidungen. Ein neues Feuerwehrfahrzeug für Altenhagen, die Dachsanierung der Messenkämper Sporthalle sowie der unmittelbar bevorstehende Baubeginn einer neuen Wasserleitung in der Messenkämper Straße und die damit mögliche Installation einer Druckerhöhungsanlage waren seine Themen. Er erwarte außerdem eine weitere Verbesserung der Sanitärbereiche in der Sporthalle.

    Der Sprecher der SPD-Fraktion im Gemeinderat, Hans-Jürgen Müller, ging unter anderem auf das inzwischen ausgelaufene Dorferneuerungsprogramm ein, das Zuschüsse in Höhe von 465.000 Euro für kommunale und private Investitionen in die Gemeinde gespült habe. Er lobte die jetzt gefundene Lösung für die nächtliche Straßenbeleuchtung, die zunächst abgeschaltet und nach heftiger Diskussion in der Bevölkerung wieder angeschaltet worden war. Für rund 9000 Euro sei das veraltete System auf neue Technik umgerüstet worden; eine Amortisierung beginne nach etwa sechs bis sieben Jahren.

    Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder die Bewerberliste für den Gemeinderat. Nach Frank Witte folgen Karl Minne Braaksma, Marcus Buddensiek, Heidi Komossa, Kai Solasse, Jutta Müller, Hans-Jürgen Müller und Heinz Poll. Für den Samtgemeinderat wurden Frank Witte und Karl Minne Braaksma nominiert. Braaksma will außerdem für den Kreistag kandidieren.

    Für die Zukunft hat sich der Ortsverein wieder häufigere Mitgliederversammlungen vorgenommen. "In jedem Quartal" solle eine stattfinden, versprach Braaksma. Eines der ersten aktuellen Themen könnte dabei die Windenergie sein.

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