1. CDU schreibt an Minister

    Amtsverband äußert Unverständnis über Rastplatz-Pläne

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). In einem Brief hat sich der CDU- Amtsverband Rodenberg an den niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, gewandt. Es geht darin um die Pläne des Wirtschaftsministeriums, in der Samtgemeinde Rodenberg einen neuen Rastplatz an der A 2 zu errichten (wir berichteten darüber). Die Verfasser des Schreibens, der Amtsverbandsvorsitzende Heinrich Schaper und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat, Jürgen Baumgart, kritisieren in ihrem Brief dieses Vorhaben.

    Schaper und Baumgart machen das Ministerium darauf aufmerksam, dass nach ihrer Einschätzung die "konkreten Überlegungen des Ministeriums zu einem neuen Rastplatz an der BAB" innerhalb der Samtgemeinde Rodenberg für Unverständnis, Unmut und Verärgerung gesorgt hätten. Möglicherweise konkrete Zeit-Szenarien zu einem Planfeststellungsverfahren seien doch Indikatoren, die zweifelsfrei für solch einen neuen Rastplatz einzuordnen wären, führen die beiden CDU-Politiker weiter aus. Sie verzichten darauf, in dem Brief ausführlich auf die bereits jetzt vorhandenen Parkbereiche an der BAB 2 innerhalb der Samtgemeinde Rodenberg (und direkt angrenzend) hinzuweisen. Diese Details seien "Ihrem Haus bekannt" mutmaßen Schaper und Baumgart.

    Nach ihrem Kenntnisstand gebe es keine andere kommunale Region in Deutschland mit einer derartigen Dichte von Rastplätzen an einer Bundesautobahn. Ein weiterer, und dann noch im Steigungsbereich mit erhöhter zu erwartender Verkehrsunfallträchtigkeit, sei für die Samtgemeinde nicht verkraftbar. Die Politik vor Ort und insbesondere die Bürger würden vom Ministerium hierzu in der Sache einen offenen Dialog erwarten. "Dafür stehen wir Ihnen für Gespräche gern zur Verfügung" endet der Brief an Minister Jörg Bode, der Ende April von Pohle aus auf den Weg gebracht worden ist.

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