RINTELN (km). Am kommenden Freitag, dem 13. Mai, wird im Museum eine neue Sonderausstellung eröffnet, bei der Sebastian Denz unter dem Titel "Skateboarding 3D" Bilder aus "New York - Rinteln - Tokio" präsentiert. Der in Rinteln aufgewachsene Fotograf Sebastian Denz wartet dabei mit beeindruckenden 3-D-Kunstfotografien der bekanntesten europäischen Skater auf. Die Schau ist bis zum 28. August zu sehen.
In seiner mit dem BFF-Förderpreis ausgezeichneten Serie "Skateboarding.3D" begibt sich Sebastian Denz in die urbane Welt der Skateboarder und lässt dank einer von Dr. Kurt Gilde aus Rinteln sonderangefertigten Stereokamera, die für 20 x 25 Zentimeter große Negative ausgerüstet ist, hyperreale 3D-Räume entstehen.
Auch wenn beim Betrachten der teilweise lebensgroßen Abzüge mit einer 3D-Brille zunächst der technische Aspekt der Serie im Vordergrund stehen mag, beschäftigt sich die Arbeit doch vor allem mit einer theoretischen Überlegung: "Ich stelle," so Denz, "einen hybriden Raum zur Diskussion, der sich zwischen virtuellem und realem Raum findet: Den "postvirtuellen Raum".
Nachdem "Skateboarding 3D" in Galerien, Museen und auf Kunstmessen in über zehn Ländern und 30 Metropolen - unter anderem in New York, Madrid, London, Moskau - international ausgestellt wurde und bevor weitere Stationen wie Tokio folgen, macht die Wanderausstellung in Rinteln, dem ehemaligen Wohnort und der Heimat von Sebastian Denz, Halt.
Das Buch zur Ausstellung erscheint unter dem Titel "Skateboarding 3D" im Prestel Verlag München. Es wurde ausgezeichnet mit dem "DDG Award" in Gold, dem "IF communication design award" in Gold, sowie nominiert für den Deutschen Fotobuchpreis 2010 und den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 - die höchste offizielle deutsche Auszeichnung im dem Bereich.