1. Im Jubiläumsjahr erfolgreich

    Hannoversche Volksbank verkündet Anstieg der Einlagen

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    BAD NENNDORF (pd). Die Hannoversche Volksbank hat sich im 150. Geschäftsjahr als verlässlicher Partner ihrer mittelständischen Privat- und Geschäftskunden präsentiert. Die Bilanzsumme überschritt erstmals seit 2006 die Vier-Milliarden-Euro-Marke. Insbesondere die Vergabe von Krediten wurde weiter ausgebaut. "Dieses Wachstum basiert auf der Ausweitung des Kundengeschäftes", so der stellvertretende Vorstandssprecher Gerhard Oppermann im Verlauf der Bilanzpressekonferenz. Für die 104 000 Mitglieder wird eine Dividende von 5,5 Prozent gezahlt.

    "Unser genossenschaftliche Geschäftsmodell basiert auf langfristige partnerschaftliche Kundenbeziehungen", stellte Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank fest. Kritik übte er an der neuen "Regulationsfreude", die nach seiner Einschätzung über das Ziel hinausschießt und damit die Banken belaste, die in der Krise für Stabilität gestanden hätten. Insbesondere das Anlegerschutzverbesserungskonzept führe zu einer weiteren Ungleichbehandlung und noch mehr Bürokratie. "Während gut ausgebildete geschulte Bankberater gemeldet und überwacht werden sollen, bleiben freie Finanzberater außen vor und werden vom Gewerbeaufsichtsamt kontrolliert", moniert der Sprecher.

    Auf der Passivseite der Bilanz blieben die Einlagen der Kunden mit 2,95 Milliarden Euro (Vorjahr 2,92 Mrd. Euro, + 0,9 Prozent) stabil. Das Wachstum fand außerhalb der Bilanzen in den Kundendepots statt. Die Bestände der Geldanlagen, die Kunden der Bank außerhalb der Bilanz im Wertpapier- und Fondsgeschäft sowie bei Verbundpartnern der Hannoverschen Volksbank getätigt haben, wiesen zum Stichtag 31. Dezember 2010 eine deutliche Steigerung auf. Die außerbilanziellen Anlagen stiegen um stattliche 6,2 Prozent auf jetzt 1,79 Milliarden Euro (Vorjahr 1,68 Mrd. Euro).

    Das Kreditgeschäft der Bank nahm im Jahr 2010 kräftig um 6,2 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro (Vorjahr 2,46 Mrd. Euro) zu. Damit wuchs in den letzten fünf Jahren der Kreditbestand der Bank um 530 Milliarden Euro. Dieser Erfolg basiere auf der Finanzierung der traditionellen Kundschaft der Volksbank, den Inhaber geführten mittelständischen Unternehmen, dem Handwerk und den Selbständigen sowie der privaten Baufinanzierung. Insgesamt haben die Berater der Bank mehr als 10 800 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 669 Millionen Euro (Vorjahr 605 Mio. Euro) zugesagt.

    Mehr als 8500 Neukunden und fast 4500 neue Mitglieder konnte die Volksbank im letzten Jahr gewinnen. Mehr als 104 000 Menschen sind jetzt Mitglied und somit Eigentümer der Hannoverschen Volksbank. Gut 7800 neue Girokonten wurden eröffnet. "Das Girokonto ist für uns weiterhin der Ankerpunkt der Geschäftsbeziehung", erläuterte Wache, "unsere Fan-Karten machen aus einem austauschbaren Produkt pure Emotion." Die Kunden der Bank verfügen inzwischen über 21 000 96-BankCards, fast 3000 Indians-BankCards und nahezu 500 UBC Tiger-BankCards. Wache kündigte zudem eine weitere Fan-Karte außerhalb des Sports noch zum ersten Halbjahr 2011 an. Weitere Details wurden noch nicht verraten.

    Die Hannoversche Volksbank betreut in der Geschäftsstelle in Bad Nenndorf rund 3600 Kunden, genau 1916 sind auch Mitglied der genossenschaftlichen Bank. Die bilanziellen Einlagen haben regional um 3,44 Prozent auf 35 Millionen Euro (Vorjahr 33,8 Mio. Euro) zugenommen. Die außerbilanziellen Anlagen wuchsen im Vorjahr um 2,91 Prozent auf 20,1 Mio. Euro. Das bilanzielle Kreditgeschäft war in Bad Nenndorf im Jahr 2010 leicht rückläufig. Der Bestand betrug per 31. Dezember 21,7 Mio. Euro (Vorjahr 22,4 Mio. Euro). Das außerbilanzielle Geschäft stieg dagegen um 1 Prozent auf 2,5 Millionen Euro. Foto: privat

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