STADTHAGEN/HAGENBURG (gi). Im letzten Jahr wurde der von der Landjugend Hagenburg Seeprovinz veranstaltete Tanz in den Mai von der Polizei wegen einer Schlägerei beendet. Das soll nicht wieder vorkommen. Darum nahm das Kommissariat in Stadthagen Kontakt mit dem Veranstalter auf. Die Ergebnisse wurden in einem Pressegespräch vorgestellt.
"Es soll nicht der Eindruck gewonnen werden, dass wir der Veranstaltung Knüppel zwischen die Beine werfen, wir wollen aber eine Hilfestellung geben", sagte Polizeioberkommissar Karsten Frischknecht vom Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariates Stadthagen. Er wird auch den Einsatz in Altenhagen auf der Flohmarktwiese leiten. Ein Sicherheitsdienst mit zwölf Leuten und die Polizei sind am 30. April präsent. Die Landjugend setzt 60 Helfer ein. Ebenfalls mit dabei sind Polizisten von der Polizeistation Steinhude aus dem Bereich des Kommissariates in Wunstorf.
Das wird damit begründet, weil bei der Schlägerei der Maifeier 2010 die Verursacher aus dem Raum Steinhude gekommen sind. Leider wurden die Namen nicht festgehalten, so dass für dieses Fest keine Platzverweise ausgesprochen werden konnten. Das Zelt ist 40 mal 20 Meter groß, das Vorfeld ausgeleuchtet. Es gibt ein Alkoholverbot für mitgebrachte Alkoholika, der Sicherheitsdienst wird das überprüfen. Deutlich werden Auszüge aus dem Jugendschutzgesetz aufgehängt, angetrunkene Besucher werden nicht auf das Zelt gelassen, die unter 18-Jährigen haben einen Erziehungsauftrag vorzulegen. Sie erhalten ein helles Armband.
Über das Internet unter Landkreis Schaumburg ist ein Erziehungsauftrag herunter zu laden. Das Fest wird gegen drei Uhr beendet, im Vorfeld wird es eine Einsatzbesprechung geben. Foto: gi