1. Gesund zu essen ist für die Kinder jetzt ganz natürlich

    Landfrauen erkären Deisterzwergen Landwirtschaft / Melken an der Attrappe

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    BAD NENNDORF (Ka). Das Projekt "Transparenz schaffen" der Landwirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit den Landfrauen stieß bei den Deisterzwergen auf größtes Interesse. Der Waldkindergarten oberhalb der Mooshütte im Deister empfing die Landfrauen Christina Konerding und Bärbel Bocherding mit Begeisterung, denn die beiden engagierten Frauen entführten die jungen Bürger der Stadt in die Welt der natürlichen Lebensmittel. Die Natur spielt bei den Deisterzwergen eine große Rolle, den sie erleben und leben, erfahren und begreifen sie täglich aufs Neue. Wo kommen Milch und Eier her und was steckt im Brot, woraus bestehen Käse und Butter, welche Früchte, welches Obst und Gemüse wachsen in heimischer Umgebung? Diese Fragen beschäftigten die Kinder und tauchten an Hand eines Bilderbuches in Landwirtschaft rund um die Milchkühe ein. Beim morgendlichen Frühstück gestalteten die Teilnehmer ihre Brote mit Frischkäse, Butter und Gemüsestückchen zu lustig kreativen Brot-Gesichtern und zum Mittag schnippelten alle Genießer Möhren, Kohlrabi, Fenchel und Kartoffeln. Die Deisterzwerge kochten über einer Feuerstelle ihr eigenes Süppchen und löffelten es anschließend mit Genuss aus. Wie es auf einem Bauernhof zugeht, das durften die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren auf dem Hof von Marina Tecklenburg erleben. Die Landmaschinen waren ebenso interessant, wie die Tiere. Kaninchen wurden gestreichelt, Hühner beobachtet und die Ankunft eines Eies bejubelt, die Pferdebox wurde mit Stroh ausgelegt und die Kälbchen nebst Kühe wurden gefüttert. Die Perde auf der Weide waren ebenfalls einen Besuch wert. Natürlich gab es auch einen tüchtigen Schluck frische Milch und dazu selbstgebackene Waffeln. Das Leben auf dem Land gefiel den Kindern ausgezeichnet. Es gab soviel zu entdecken und auszuprobieren. Die Strohballen waren ein wunderbarer Spielplatz zum Toben und Verstecken, doch auch der Lerneffekt kam nicht zu kurz. Mit einem Stein rieben die Kinder Getreide auf einem Brett und ernteten feines Mehl und auch die Fahrrad-Getreidemühle blieb nicht unbesetzt. An einer Kuh-Attrappe übten die Jungbauern das Melken und stampften aus Sahne eine Portion Butter. Die Teilnehmer sammelten viele neue Eindrücke und dankten den Landfrauen mit Liedern für diese aufregend schöne Zeit. Foto: ka

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