TODENMANN (ste). Wegen der günstigen Witterungsbedingungen beginnt in diesem Jahr die Kirschblüte nahezu zwei Wochen früher als sonst. In einigen Tagen wird Todenmann als Rintelns "Kirschendorf" wieder zahlreiche Besucher verzeichnen, die sich die Kirschblüte nicht entgehen lassen möchten. Die Erhebung der Arbeitsgruppe für das Kirschbaumkataster ist Ende März abgeschlossen und ausgewertet, teilt der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Todenmann mit. Mit einem für Viele überraschenden Ergebnis, so Gerd Beu. Danach sind in Todenmann noch die erstaunliche Anzahl von 685 Kirschbäumen gezählt worden. Etwa 30 weitere Zier- und Wildkirschbäume kommen noch hinzu. Erfreulich positiv war die Resonanz bei den Grundstückseigentümern bei der Befragung. Lediglich zwei Ablehnungen fallen also kaum ins Gewicht und sind faktisch bedeutungslos. Der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein hatte im Februar einen Antrag zur Förderung des geplanten Projektes bei der Bingostiftung Niedersachsen gestellt. Nun wurde signalisiert, dass die Förderungsbedingungen erfüllt werden. Somit kann das Projekt weiter verfolgt werden, wenn auch die endgültige Zusage noch aussteht. Allerdings wird es wegen des frühen Blütenbeginns in diesem Jahr noch einige Schwierigkeiten gegenüber der ursprünglichen Zeitplanung geben. Wenn aus terminlichen Gründen eine Sortenbestimmung mit den Blüten jetzt nicht mehr machbar ist, wird dieses dann anhand der reifen Früchte nachgeholt. Insofern ist noch etwas Geduld bei allen Beteiligten angesagt. Aber ungeachtet dessen besteht die Absicht, die bisherige Arbeitsgruppe aus Ortsrat, Verschönerungsverein und NABU mit weiteren interessierten Einwohnern zu ergänzen. Wer sich an der Mitarbeit beteiligen möchte, ist herzlich dazu eingeladen und kann sich bei Gerd Beu melden: "Der Grundstock für die Wiederbelebung des "Kirschendorfes Todenmann" ist gelegt und wird in der Zukunft noch viel Engagement erfordern", so Beu.Foto: ste
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Das Kirschendorf hat noch 685 Kirschbäume
Das Baumkataster ist fertiggestellt
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