RINTELN (ste). Die WGS hatte die Sanierung der Skateranlage am Gymnasium beantragt, Ortsbürgermeister Ulli Goebel hatte bereits im Vorfeld signalisiert, dass er sich für das Projekt stark machen werde und so folgte auch der Ortsrat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Anlage neu zu konzipieren. Allerdings hatte die Verwaltung vorgeschlagen, den Umbau in zwei Bauabschnitten zu realisieren und in diesem und nächsten Jahr je 25.000 Euro auszugeben. Das wollte der Ortsrat nicht. "Nägel mit Köpfen" sollten es sein, was den zahlreich erschienenen Jugendlichen Skatern im historischen Ratssaal offensichtlich gut gefiel. Sie erhielten nicht nur eine Lehrstunde in kommunalpolitischer Arbeit, sondern auch die Zusage für eine neue Skaterbahn noch in diesem Jahr. Der Ortsrat votierte geschlossen für eine Investitionssumme von 50.000 Euro für eine neue Skateranlage in Ortbeton. Der Vorteil davon: Geringere Unterhaltungskosten und eine größere Nutzbarkeit auch für BMX-Radfahrer, Skater und Boarder. Ein Fachbüro hatte schon einmal einen Planungsentwurf vorbereitet, wie eine solche Anlage aussehen könnte. Doch noch besser, darin waren sich die Ortsratsmitglieder einig, sei es, wenn man die Jugendlichen selbst mit ins Boot nähmen. Gert Armin Neuhäuser hegte gar die Hoffnung, dass man die Jugendlichen auch für andere politische Arbeit gewinnen könnte und Helma Hartmann-Grolm wollte ohnehin bei Fragen, die Kinder und Jugendliche betreffen, diese mit einbeziehen. Sie sah als Vision schon eine Skater-Fete zur Einweihung der neuen Bahn, die aus Restmitteln des Ortsrates finanziert werden könnte.
Wenn die neue Anlage, die auf den Flächen des jetzigen Beach-Volleyballfeldes gebaut werden soll, fertig ist, werden die Altgeräte abgebaut und dort entsteht eine Rollhockeyfläche.