STADTHAGEN (em). Der in Stadthagen geborene Pianist Roman Rofalski stellt im Rahmen einer Tournee, die über Hannover, Berlin und Bukarest führt, am Dienstag, dem 3. Mai um 20 Uhr im Kulturzentrum "alte polizei" zusammen mit seinen Mitspielern Achim Seifert (E-Bass) und Julian Külpmann (Drums) sein neues Programm vor. Die Eigenkompositionen von Rofalski bringen eine explosive Mischung aus modernem Jazz, Alternative Rock und Vorlagen aus der Klassik zu Gehör. So stehen neben Bearbeitungen von Titeln etwa der "Foo Fighters" oder der Band "Radiohead" auch Stücke des französischen Impressionisten Maurice Ravel. Dabei hebt Rofalski in seinem Konzertprogramm die künstliche Trennung von komponierter und improvisierter Musik auf. Das Trio drückt allem seinen unverwechselbaren Sound auf und somit ist Kurzweil vorprogrammiert.
Roman Rofalski studiert Klavier in der Solistenklasse der Hochschule für Musik und Theater Hannover und absolviert gerade sein Konzertexamen bei den Professoren Oakden und Götzke. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Pianist ist er in den unterschiedlichsten Stilistiken beheimatet. Achim Seifert ist ein deutsch-türkischer Bassist und Komponist, der als erster E-Bassist in der "Künstlerischen Ausbildung" der Hochschule für Musik und Theater Hannover studiert. Mit 22 Jahren erhielt er ein Stipendium um am berühmten Berklee College of Music in Boston zu studieren. Achim Seifert ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und ein international gefragter Sideman. Tourneen durch die U.S.A., Europa und Asien gehören zu seinem Alltag. Julian Külpmann ist ein junger Schlagzeuger und lebt derzeit in Berlin. Nach seinem Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ist er seit 2009 Student am Jazz Institut Berlin. Er wurde unter anderem mit dem Best Young European Musicians Contest, Future Sounds sowie mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichnet.
Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf im Stadthäger "i-Punkt" am Markt, im Buchladen Marianne Friedrich in der Echternstraße sowie in der "alten polizei", 05721/893770, Email: info@altepolizei.de. Foto: privat