RINTELN (ste). Die Stadt Rinteln wird eine Vertiefungsstudie zur Sportentwicklung in Rinteln in Auftrag geben und erhält dabei Unterstützung durch den Landessportbund Niedersachsen sowie den Kreissportbund. 34.500 Euro lässt sich die Stadt diese Studie kosten, weitere 24.000 Euro sollen in ein Entwicklungsprojekt zur Vitalisierung ländlich strukturierter Gebiete investiert werden. Allerdings setzte der Rat der Stadt die Hürde, dass mindestens 30.000 Euro an Zuschüssen für beide Projekte zusammen gewährt werden müssen, bevor die Stadt die Aufträge erteilt. Es geht dabei besonders um die Frage von Kooperationen und Fusionen von Sportvereine, so Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. Er prophezeite, dass insbesondere die kleineren Sportvereine Hilfestellungen für zukunftfähige Konzepte benötigten. Der demografische Wandel und die veränderten Lebensgewohnheiten der Menschen sind in den Vereinen angekommen und nun bedürfe es Impulse von außerhalb, um den Vereinen das Überleben zu sichern.
Kritik gab es von Gert Armin Neuhäuser für diese Ausgaben. Es könne nicht sein, so Neuhäuser, dass die Stadt Hallennutzungsgebühren erhebe, gleichzeitig aber das eingenommene Geld für eine solche Studie ausgebe. Dagegen untersützten Thorsten Kretzer (CDU) und Klaus Wißmann (SPD) das städtische Vorhaben, damit die Vereine eine zukunftsfähige Basis für ihre künftige Arbeit erhalten.
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