RODENBERG (pd). Lange habe sie auf diese Möglichkeit gewartet, gibt die stellvertretende Schulleiterin der Julius-Rodenberg-Grundschule, Elke Schmidt, gerne zu. In der ehemaligen Bücherei steht jetzt ein spezieller Raum zur Verfügung, in dem Jungen und Mädchen der Klassen eins bis vier fachgerecht werken können. Und zwar so, wie es bislang in den Klassenräumen nicht möglich war. Die Chance, ihre Fähigkeiten in handwerklicher Arbeit auszubilden, haben Drittklässler schon eifrig genutzt. Ansehnliche Holzboote sind unter Einsatz von kindgerechtem Werkzeug entstanden. Stabile Werkbänke, eine ausreichende Anzahl an Werkzeugkästen und dazu Feilen, Sägen, Nägel, Leim und vieles mehr stehen den Grundschülern nun im Untergeschoss der Grundschule zur Verfügung. Durch den Umzug der Bücherei in das Dachgeschoss ist der Raum frei geworden und mit Mitteln aus dem Schuletat eingerichtet worden. Neben den stabilen Werkbänken, die auch mit Schraubzwingen ausgestattet sind, und Schränken aus Metall, ist auch Farbe gekauft worden, um dem Raum einen frischen Anstrich zu verleihen. Die robusten Werkzeugkisten mit den Werkzeugen für Kinder hat der Förderverein der Grundschule spendiert.
Liesa, Dennis, Franka, Charlotte und Denise zeigen stolz ihre Segelboote aus Holz.
Zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin und der Lehrerin der Klasse 3a, Frauke Habekost, freuten sich die Vorsitzende des Schul-Fördervereins, Petra Bartels, und ihre Stellvertreterin Dagmar Bolgen über den großen Eifer der Jungen und Mädchen. Für die stand vorrangig die Schwimmfähigkeit ihrer Boote im Vordergrund, während die Lehrerinnen vor allem den richtigen Umgang mit Werkstoff und Werkzeug im Blick hatten. Und die Finger der kleinen Handwerker, die ab und zu noch etwas ungestüm mit Säge oder Hammer hantieren. Aber keine Bange, wusste Frauke Habekost zu ergänzen, einen Verbandskasten gebe es natürlich auch. Foto:pd