RINTELN (ste). In der Sitzung des Stadtrates teilte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz auf Anfrage von Gert Armin Neuhäuser (WGS) mit, dass die seit rund vier Monaten defekte Schrankenanlage an der Dauestraße irreparabel kaputt sei. Man habe auch noch keinen Anbieter für eine neue Anlage gefunden, sei aber auf der Suche. Neuhäuser kritisiert, dass zahlreiche Anwohner des Wohnquartieres Dauestraße Chipkarten für die Schranke erwerben mussten und hierfür elf Euro pro Jahr und Kraftfahrzeug zahlten. Er forderte jetzt in einem Schreiben an Ortsbürgermeister Ulrich Goebel, dass auf der nächsten Ortsratssitzung der Beschluss gefasst werden soll, dass den Inhabern von Schrankenkarten zumindest zeitanteilsmäßig für die Dauer der Unbenutzbarkeit der Schrankenanlage Dauestraße die geleistete Gebühr zurückzuerstatten ist. Seine Begründung: "Die Anwohner erhalten nicht mehr und keine andere Leistung als jeder Bürger, der ohne Chipkarte die Schrankenanlage passieren will!"
Ein Foto aus den Tagen, als die Schranke an der Dauestraße noch funktionierte. Jetzt ist sie irreparabel beschädigt.
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