1. Schnitt mit Hindernissen

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    DECKBERGEN (km). Ein 31-jähriger Mann nutzte das trockene Wetter zum Beschneiden hoher Bäume, die direkt an der Straße stehen. Als er gegen Mittag in etwa vier bis fünf Meter Höhe einen ziemlich dickes Stück absägen wollte und das fast schon geschafft hatte, verdrehte sich plötzlich der Zweig und neigte sich in Richtung Straße, wo er sich aber zum Glück im Astwerk des Nebenbaues verfing. Andernfalls, vermutet die Polizei, wäre er auf die nahe Stromoberleitung gefallen. In der Folge saß jetzt nicht nur die Kettensäge fest - es war auch guter Rat teuer. Zunächst rief der Mann die Deckberger Ortsfeuerwehr zu Hilfe. Die Kameraden beschlossen vor Ort, erst einmal den Strom abzustellen und informierten behuf selbigen Zweckes Mitarbeiter der Stadtwerke. Das Problem mit dem Ast war damit freilich noch lange nicht gelöst. Wie sollte man an den fast abgesägten Ast gelangen, um dort ein passendes Seil anzubringen? - Zunächst sollte das Gehölz mit einem Traktor auf das Grundstück gezogen werden. Das gelang aber erst, nachdem ein Hubwagen organisiert werden konnte. Die ganze Aktion dauert schließlich mehrere Stunden. Da dränge sich die Frage auf, subsummierte die Polizei, ob es unterm Strich nicht günstiger gewesen wäre, wenn man einen Profi beauftragt hätte.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an