SCHMARRIE (al). Bis auf weiteres muss die Gemeinde Hülsede nicht befürchten, unfreiwilliger Immobilienbesitzer zu werden. Am Ende der jüngsten Ratssitzung stellte sich der neue Vorsitzende des Radsportvereins (RSV) "Viktoria" Schmarrie, Helmut Habekost, vor. Dem RSV kommt eine wichtige Rolle bei der örtlichen Mehrzweckhalle zu. Das war auch der Hauptgrund, warum dort mit großem Engagement personelle Probleme in den letzten Monaten bewältigt worden sind. Rückblende: Schon vor einem Jahr hatte der langjährige Vorsitzende Claus Scharrenbach seinen Rücktritt angekündigt und dies vor einigen Monaten noch einmal bekräftigt. Mit ihm wollten weitere Vorstandsmitglieder gehen. Anfangs sah es so aus, als würde sich niemand finden, so dass der seit 110 Jahren bestehenden Gemeinschaft die Auflösung drohte. Dabei gilt sie als letztes Überbleibsel der damals in Mode gekommenen Zusammenschlüsse, weil sich das Fahrrad zum Allerwelts-Fortbewegungsmittel entwickelt hatte. Doch dann war es gerade die Mehrzweckhalle, deren vor 25 Jahren erfolgter Bau sowie deren Unterhaltung den vier örtlichen Vereinen obliegt, die den RSV vor dem Ende bewahrte. Denn im Kreis der vier örtlichen Gemeinschaften Radsportler, Sportschützen, Siedler und Feuerwehr haben die Radsportler eine besondere Position. Und das bewog letztlich Habekost, den RSV zu stützen und damit auch der gemeinsam genutzten Halle neue Bedeutung zu verleihen. Der neue Vorstand sei "keine Notlösung und keine zweite Wahl", betonte er. Im Gegenteil: Der Verein sei auf einem guten Weg in die Zukunft. Deshalb bat Habekost neben einem Dank an die Gemeinde für die bisherige Unterstützung um weitere Hilfe bei Bedarf: "Wir empfinden uns als wohl Aufgehobene."
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Die Zeit der Sorgen ist nun vorbei
Schmarrier RSV-Vorsitzender stellt sich dem Gemeinderat vor
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