1. Ralf Sassmann leitet weiter den Vorsitz

    Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR): Ohne Parteibrille gute Chancen bei den Kommunalwahlen

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    RODENBERG (pd). Eine durchweg positive Bilanz hat der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) im Verlauf der Jahreshauptversammlung gezogen. Ralf Sassmann, der in seinem Amt bestätigt wurde, sieht für die Wählergemeinschaften allgemein gute Chancen in Bezug auf das Abschneiden bei den Kommunalwahlen.

    Ob und wie diese auf einer Liste bei den Samtgemeinderatswahlen im Herbst antreten, konnte bei der Versammlung nicht abschließend geklärt werden. Sassmann sieht den Einfluss der WGR weiter wachsen. "Wir sind in vielen Bereichen involviert" bilanzierte der Vorsitzende.

    Ralf Sassmann führt weiter die WGR an.

    Fest steht, dass die Wählergemeinschaften in der Samtgemeinde Rodenberg bei den Kommunalwahlen als Einheit auftreten wollen. Wie das nach den Vorgaben des Wahlgesetztes passieren kann, ist laut Sassmann noch nicht ganz klar. Die WGR sei dabei im engen Gespräch mit Günther Wehrhahn vom Hauptamt der Samtgemeindeverwaltung und dem Landeswahlleiter, betonte er ausdrücklich. Er sieht auf jeden Fall erhöhte Wahlchancen, wenn die Wählergemeinschaft aus Rodenberg, Lauenau und Apelern als Gemeinschaft auftreten. Keinen Zweifel ließ er an seiner Überzeugung, dass Wählergemeinschaften bei den Bürgern immer höher im Kurs stehen würden.

    Zufrieden zeigte er sich über die gute Zusammenarbeit mit der CDU im Stadtrat und allgemein mit dem Erreichten. Die WGR sei im Verwaltungsausschuss vertreten, habe zwei Mandate im Stadtrat und eines im Samtgemeinderat. Er sah in der Tatsache, dass die WGR mit ihm einen stellvertretenden Bürgermeister stelle, einen zusätzlichen Beweis für die große Akzeptanz bei den Bürgern in Rodenberg.

    In seinem Bericht verriet Sassmann, dass sich die Situation für Fußgänger und Radfahrer im Bereich Allee/Grover Straße verbessern werde. Auch wenn die von der WGR mit favorisierte Querungshilfe dort von den zuständigen Fachbehörden abgelehnt worden sei, könne man mit einer Ausleuchtung des Bereiches die Gefahrenstelle gut entschärfen, zumindest bei Dunkelheit. Die Lampen seien bereits installiert und würden in Kürze auch leuchten.

    Das Baugebiet "Leimkaute II" sei wichtig für Rodenberg, um die Infrastruktur zu stärken. Die Bereitstellung von günstigem Bauland für Familien sei ein richtiger Schritt, um einem Rückgang in den Einwohnerzahlen entgegen zu wirken. Beim Thema "Ärztehaus" gab Sassmann der Hoffnung Ausdruck, dass "der eine oder andere Arzt das Thema doch noch aufgreift".

    Nach seinen Worten werde der Landkreis jetzt den Architektenauftrag für den Bau der neuen Kreissporthalle vergeben. Der Kreistagspolitiker führte dazu weiter aus, dass der Landkreis eine Stahlbauhalle errichten werde. 2,5 Millionen soll der Bau kosten. Eine Halle in konventioneller Bauweise hätte 4,5 Millionen Euro gekostet. Die Entscheidung für die günstige Variante hielt Sassmann für den richtigen Schritt. "Wir dürfen uns nicht über beide Ohren verschulden".

    Die Investitionen in neue Feuerwehrfahrzeuge und neue Feuerwehrgerätehäuser sei auch eine Maßnahme, um weiterhin motivierte Nachwuchskräfte für die Brandbekämpfung begeistern zu können. Er bedauerte, dass das "Magic House" wegen des Neubaus der Sporthalle weichen müsse. Auch wenn der Focus in der Stadt eher in Richtung "Projektbezogene Jugendarbeit" gehe, wünscht sich die WGR einen festen Treffpunkt für die Jugend in der Stadt. Der Ausbau der Ortseinfahrt sei nach seiner Ansicht gelungen "Wir haben jetzt ein gutes Entrée mit Alleecharakter", stellte der Vorsitzende dazu fest. Foto:pd

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