RINTELN (km). "Superstars" von Bohlens Gnaden werden nicht unbedingt gesucht: Beim sechsten Wettbewerb "Made in Schaumburg" sind vor allem Originalität und Ensemble-Qualitäten gefragt, wie Organisator Robert Pflug jetzt bei einem Vorgespräch betonte. Allerdings ist der Rahmen diesmal etwas weiter gesteckt: Zum Wettbewerb dürfen sich durchaus auch musikalische Teams anmelden, deren Wirkungskreis außerhalb der Schaumburger Grenzen liegt.
Außerdem soll es erstmals auch einen "Remix-Contest" geben, wie Robert Pflug und Gattin Annette Pflug-Herdrich verrieten: Wer "keinen Bock auf eine Band" hat, der kann im Vorfeld einzelne Tonspuren anfordern, aus denen er in seinem Kämmerlein dann einen eigenen Song basteln kann. - Unterstützt wird der Wettbewerb erneut von der Schaumburger Landschaft.
In den nächsten Wochen sind jetzt alle musikalisch kreativen Kräfte aufgefordert, ihre eigenen Kompositionen und Arrangements aufzunehmen und den "Profund-Tonstudios" in Rinteln zur Begutachtung zu übermitteln. Die technische Qualität der Aufnahmen spiele dabei keine Rolle, stellte Robert Pflug heraus. Bei der Sichtung des Material sei allein die musikalische Substanz von Bedeutung. Besonderen Wert legen die Juroren auf die Vielfalt: Zugelassen sind Eigenkompositionen aus allen musikalischen Richtungen - von der Volksmusik bis zum Freejazz. Die ausgesuchten Teilnehmer werden dann am 24. Juni zum großen Finale im Brückentorsaal antreten
"Made in Schaumburg" ist ein langfristiges Projekt zur Förderung der Jugendkultur vor Ort im heimischen Raum. 1996 initiert, findet das Ereignis jetzt zum sechsten Mal statt und soll wiederum insbesondere jungen Leuten Anreize bieten, zielgerichtet und konsequent ihre eigenen Ideen umzusetzen und Leistungsbereitschaft zu entwickeln.
Bands, Sänger und Songwriter können sich ab sofort mit Beiträgen bewerben.
Die Musik muss selbst geschrieben (oder für einen geschrieben) und GEMA-frei sein. Einsendungen werden erbeten an die profund-studios, Dankerser Straße 1, 31737 Rinteln (Stichwort "Made in Schaumburg VI"). Einsendschluss ist der 15. April.
ReMixer können die "Sternke-Songs" auf den Seiten von "Made in SHG 6" vorhören (Firefox, Safari oder Camino benötigt) und die Einzelspuren dort auch anfordern. Der erste Preis beinhaltet am Ende die Produktion einer Maxi-CD mit einer Auflage von 500 Exemplaren. Foto: km