RINTELN (ste). Am 16. März hatte das lange Bangen und Hoffen ein glückliches Ende: Der seit dem 28. Januar vermisste Border-Collie-Mischling "Aki" ist wieder zu Hause! Dank vieler aufmerksamer Mitmenschen gab es immer wieder Anrufe, dass Aki gesehen wurde. Leider konnte Aki während der gesamten Zeit - immerhin fast sieben Wochen - nicht eingefangen werden. Mal wurde er in Bösingfeld, mal in Silixen, dann wieder in Möllenbeck gesehen. Vor zwei Wochen wurde er dann leider das letzte Mal gesehen. Danach gab es keine Sichtungsmeldungen mehr.
Man konnte das Schlimmste vermuten. Doch am Morgen des 16. März gab es einen Anruf, der großen Grund zur Freude gab: Eine nette Frau meldete sich telefonisch, dass sie einen verletzten Hund gefunden hatte. Sollte man jetzt denken, er sei im Umkreis von Rinteln/Extertal gefunden worden, so irrt man. Der Anruf kam aus Höxter! Die Besitzer von Aki machten sich sogleich auf den Weg nach Höxter, um zu sehen, ob es sich tatsächlich um den vermissten Hund handelt.
Und kein Zweifel: Er war es! Aki war sehr schwer verletzt und konnte kaum laufen. Ein Tierarzt in Höxter wurde sofort aufgesucht, der die Erstversorgung des Hundes vornahm. Aki war stark unterkühlt und abgemagert. Sein Zustand stabilisierte sich aber soweit, dass er noch am gleichen Abend mit nach Hause genommen werden konnte. Tags darauf wurde er in die Tierklinik nach Hannover gebracht, wo er noch ein paar Tage bleiben wird. Laut der Tierärzte brauchen der Beckenbruch und auch die Verletzungen der oberen Halswirbel nicht operiert werden, diese müssten mit der Zeit alle gut abheilen. An dieser Stelle bedankt sich Claudia Wallenstein, die die Suche öffentlich machte, auch im Namen von Hundehalterin Nadine Plenert ganz herzlich bei allen, die ihre Augen offen gehalten und bei der Suche nach Aki geholfen haben!Foto: privat
"Aki" ist mit schweren Verletzungen in Höxter wieder aufgetaucht und wird derzeit in der Tierklinik Hannover behandelt.