RINTELN (ste). "Forscher haben herausgefunden, dass ehrenamtliche Tätigkeiten gesundheitsfördernd wirken!" Mit diesem Worten begann die stellvertretende Vorsitzende des DRK Ortsverbandes Rinteln, Irmtraud Exner, ihren Jahresbericht der Sozialgruppe. Sie weiß, dass sie auf viele Ehrenamtliche zählen kann. 893 Blutspender kamen zu den fünf Blutspenden und ließen sich anschließend vom Küchenteam versoren. Dazu kommt die Sonderblutspende mit 123 Spendern im Rathaus. Das allein bedeutet für die fleißigen Helferinnen schon 700 Stunden Ehrenamt. 38 Präsentkörbe wurden an Spender-Jubilare übergeben. Mit dabei waren acht Spender für die 75. Spende und je ein Spender für die 100., 110. und 120. Spende des kostbaren Körpersaftes. Durch den Gewinn einer neuen Helferin kann Irmtraud Exner jetzt auf 39 Helferinnen sowie einen Helfer zählen. Diese haben sich im vergangenen Jahr zwölf Mal zum Frühstück mit durchschnittlich 24 Personen getroffen. Elf Mal mit 150 Stunden waren Mitglieder der Sozialgruppe mit dem Verkauf von Trödel auf Flohmärkten vertreten, um Geld für einheitliche Kleidung der Sozialgruppe zu verdienen. Ein Tagesausflug mit Moorbahnfahrt, eine Fahrradtour, Spargelessen, Frühstück und Hausbesichtigung in der Seniorenresidenz am Seetor und eine Wanderung gehörten zum geselligen Teil der aktiven Sozialgruppe. Außerdem gingen 15 Personen beim Umzug zur 850-Jahr-Feier in Engern mit. Bei der Preisverleihung des Deutschen Bürgerpreises in der Kategorie "Alltagshelden" in Stadthagen konnte Irmtraud Exner den Preis entgegennehmen und bei der Aktion "Kinder in Not, Päckchen für Bulgarien" konnten 200 Päckchen an den Kreisverband weitergegeben werden. Bei der NDR 1-Plattenkiste konnte sich die Sozialgruppe vorstellen und so fielen dann am Ende des Jahres 1700 ehrenamtliche Stunden für die Helferinnen und den Helfer an. Vorsitzender Matthias Voges konnte mit Gisela Schütz eine neue Kassenprüferin im Vorstandsteam begrüßen und für die Bereitschaftsgruppe berichtete Bereitschaftsleiterin Kordula Weihe-Omran von 21 ehrenamtlichen Mitgliedern der Bereitschaft. Bei 47 Sanitätswachdiensten in und um Rinteln fielen 1184 Stunden an. Dazu fünf Blutspendetermine des Ortsvereins, zahlreichen Aus-, Fort- und Weiterbildungstermine und der Hochwassereinsatz brachte die Bereitschaft auf insgesamt 2053 Stunden im Einsatz der Menschlichkeit. Die Ausrüstung der Bereitschaft Rinteln konnte 2010 weiter verbessert werden, so dass neben Sanitätstaschen für die Bereitschaftsmitglieder im persönlichen Zugriff, zwei kleinere Sanitätsrucksäcke für Fußstreifen und insgesamt drei große Sanitätsrucksäcke, ausgerüstet mit Sauerstoffeinheiten sowohl für die Akutversorgung von Erwachsenen als auch für die Akutversorgung von Kindern, zur Hilfeleistung eingesetzt werden können. Die zur Koordination der Hilfeleistungen erforderliche Kommunikation untereinander wird durch neue und leistungsfähigere Handsprechfunkgeräte ebenfalls verbessert. Dafür sagt die Bereitschaft nochmals vielen Dank an den Lionsclub Rinteln und Meier-Medizintechnik, Petershagen. Sieben Helferinnen wurden im Notfalltraining "Frühdefibrillation", zwei Helferinnen im Lehrgang "Sanitätsdienstausbildung" und alle Helfer/Innen in den regelmäßigen Bereitschaftstreffen zu den Themen neuer Herz-Lungen-Wiederbelebungs-Algorithmus für zwei Sanitätshelfer mit AED und Larynx-Tubus, Basismaßnahmen bei Bewusstlosigkeit, Säure-/Basen-Haushalt, Umgang mit Vakuumschienen, Umgang mit dem Spine-Board und für Sterbe- und Trauerphasen ausgebildet. Für langjährige Zugehörigkeit in der Bereitschaft konnte die Leiterin für zehn Jahre Birgit Häfemeier und für 15 Jahre Markus Georg Neher auszeichnen. Seit 35 Jahren in der Bereitschaft ist Günter Brandt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.
Das Büro des DRK im Bürgerhaus unter der Zuständigkeit von Stefanie Redeker ist montags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr persönlich und unter der Telefonnummer 05751/2875 zu erreichen.Foto: ste