EXTEN (ste). Die Eolendörper - das sind die "Schwarzen" und somit die Napoleontreuen beim Extener Schützenfest - laden traditionell am letzten Samstag im Februar ihre Mitglieder zu einem "bunten Abend" ein, bei dem nach der Art früherer Schlachtefeste eine Art Mollenfrühstück gegessen wird. Vorzugsweise natürlich von einer "schwarz-weißen Sau", das sind nämlich die Farben der Eolendörper.
Zu diesem Fest war selbstverständlich auch das "grüne" Königshaus und weitere Gäste eingeladen.
Das absolute Highlight an diesem Abend war der Sketch der Eolendörper, mit Bernd Deppe als "Wilma", Wilfried (Funky) Beissner als "Chantal", "Bürgermeister" alias Hartmut Dzatkowski und als "Fischer" Reinhold Bösing. Sie erzählten von den Erlebnissen auf dem "Eolendörper Steg".
Dort trafen sich zwei ehemalige Ehrendamen, und zufällig saß ein Schwarzangler auf besagtem Steg. Die Damen nterhielten sich über die vergangenen Schützenfeste. Dazu stieß dann der Bürgermeister, der von einer Karriere als "Oberbürgermeister von Bad Exten" träumte; mit Anschluss an das Rintelner Parkleitsystem: "Ich sehe das Schild schon vor mir: Fahrradständer bei Bäcker Kessler: zwei freie Stellplätze!"
Dem Sketch folgt dann ein vergnügter Abend bei Musik, Tanz und diversen Getränken. Gegen Mitternacht wurde am Kuchenbuffet geschlemmt und alle Eolendörper sowie die anwesenden Grünen konnten frohgelaunt die lange Zeit bis zum nächsten Schützenfest überbrücken.
Foto: privat