1. Hauptsache im Haushalt: Baugebiet und Ankäufe

    Rodenberger Rat stimmt einstimmig dem Haushaltsplan für 2011 zu

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    RODENBERG (pd). Drei Positionen bestimmen vor allem den erstmals nach Vorgaben der "Doppik" erstellten Haushaltsplan 2011 der Stadt Rodenberg.

    Die Ausgaben für den Ankauf und den Abriss des ehemaligen Backhaus an der Amtsstraße und der Ankauf des Gebäudes Lange Straße 2. Als drittes ist die Erschließung des Baugebietes "Leimkaute II" aufzuzählen. Ingesamt sollen dafür 1,1 Millionen Euro ausgegeben werden. Der Rat der Stadt Rodenberg sprach sich einstimmig für das Zahlenwerk aus.

    Den "starken Focus" auf die Investitionen für das Abriss vom ehemaligen Backhaus brachte SPD-Fraktionschef Hans-Dieter Brand vor. Die dadurch mögliche Umgestaltung der Amtsstraße sei ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zur bürgerfreundlichen Innenstadt.

    Dem Haushaltsplan bescheinigte Brand eine "gesunde Struktur". Auch den Ankauf des Geschäftshauses Lange Straße 2 wertete er positiv. So könnten Leerstände vermieden werden.

    Den Ankauf des Hauses Lange Straße 2 verteidigte auch der Fraktionsvorsitzende der CDU. Die Stadt habe massiv in den Stadtkern eingegriffen und sei bemüht, die Rahmenbedingungen für die weitere Attraktivitätssteigerung zu schaffen. Eine schöne Innenstadt sei ein gutes Argument, um Gewerbetreibende nach Rodenberg zu ziehen.

    Carsten Schulz ging kurz auf die Miet- und Pachteinnahmen der Stadt ein. Nach seinen Ausführungen könnten in dieser Sparte in diesem Jahr rund 110 000 Euro erzielt werden. Das sei "sicheres Geld", so Schulz. Während Steuereinnahmen zu großen Teilen in Form von Samtgemeinde- und Kreisumlage weitergereicht würden, verblieben Miet- und Pachteinnahmen vollständig im Stadtsäckel.

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