HÜLSEDE (al). Sie wollen im Notfall helfen, sich nicht aber selbst in Gefahr begeben. Deshalb hat die Feuerwehr Hülsede/Meinsen jetzt den Rat um Hilfe gebeten.
Bislang gestaltete sich eine bestimmte Art von Hochwassereinsatz als durchaus waghalsig. Wenn der vom Süntel kommende Hülseder Bach anschwillt und allerlei Treibgut mitschwemmt, verstopft sich das große Gitter in Höhe der Siedlung Steinecke. Bald klingelt beim Ortsbrandmeister das Telefon. "Wir wollen ja helfen", erklärte jetzt Bernd Werhahn dem Hülseder Rat, "aber nicht auf diese Weise". Bisher legten die Helfer eine Leiter quer über den an dieser Stelle recht tiefen Graben, balancierten auf ihr und räumten Holz und andere Gegenstände beiseite. "Da muss was anderes hin", verlangte er und dachte bereits an einen hölzernen Steg. Doch von diesem gehen in den übrigen Zeiten des Jahres Gefahren für spielende Kinder aus. Schließlich wurde die Beschaffung einer so genannten Modulplatte diskutiert, wie sie beim Gerüstbau üblich sei. Diese könne an beiden Seiten verankert und danach gefahrlos begangen werden. Sogar die Unterbringung hat sich die Feuerwehr schon überlegt: In unmittelbarer Nähe steht die alte Forstgarage.