BAD NENNDORF (Ka). Mit den Worten: "Es gibt sie noch, die gute Entwicklung!", begrüßte Heinz Gerhard Schöttelndreier bei seinem letzten großen Auftritt im Amt als Landrat die Bürger und Gäste Bad Nenndorfs bei der feierlichen Einweihung der Kurhausstraße und des Landgrafen-Thermen-Außenbeckens.
Damit unterstrich er die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Staatsbad, die gemeinsam zur Attraktivitäts-Steigerung beigetragen haben. Seiner Gratulation zur gelungenen Umsetzung schloss sich gleichsam der Blick auf den Landkreis an, denn Schaumburg partizipiert von dieser Entwicklung. Zur Feierstunde der Stadtentwicklung luden die Stadt mit Bürgermeisterin Gudrun Olk und das Staatsbad mit dem Geschäftsführer Heinz-Hermann Blome ein. Vor der Landgrafen-Therme formierten sich neben den Bürgern und Gästen, auch Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und der Wirtschaft. Statt Trommelwirbel gab es jede Menge Sunshine-Coconuts-Steeldrums-Klänge, die für gute Laune sorgten. Die Musik lud zur Erholung, zum Bummel und zum Badespaß bei jedem Wetter ein. Blome informierte, dass die Landgrafen-Therme den Aufstieg in die Spitzenliga der Wellness-Tempel geschafft hat. Die Vergrößerung des Außenbeckens trug federführend dazu bei, denn sie war Grundbedingung für das Erreichen der höchsten Qualitätsstufe. Die Landgrafen-Therme erhielt jüngst zertifizierte "5 Sterne" und gilt damit als führende Wellness-Oase in Niedersachsen. Mit dieser Auszeichnung verbindet Blome zugleich das Ziel, die 1.000-Besucher-Grenze zu knacken.
Mit der Attraktivitäts-Steigerung erhoffen sich die Stadt und das Staatsbad zugleich eine Zuwachsrate im Übernachtungsbereich. Die Perle der Stadt wurde poliert und erstrahlt im neuen Glanz, formulierte auch Olk bezüglich der Thermen-Gestaltung und fügte mit der Straßeneinweihung an, dass die Perle eine passende Fassung erhalten hat. Die Kurhausstraße wurde noch in der Bauphase als Boulevard gehandelt, denn sie hat mehr als nur eine optische Veränderung erfahren.
Olk verwies auf die gute Kooperation mit dem Staatsbad und erinnerte auch an die jüngste Veränderung mit dem Terrainkurweg. Sie wünscht sich in allen Bereichen eine gute Belebung, die am letzten Sonntag im Februar auf der Kurhausstraße auch einherging. Viele Wochenmarkt-Standbetreiber luden zum sonntäglichen Bummeln, Schauen und Kaufen ein. Auch einige Einzelhändler hielten ihre Geschäftstüren offen, um den Bürgern und Gästen Angebote zu unterbreiten. Sie schöpften dank gutem Zulauf den Rahm ab, während andere Geschäfte ihre Türen geschlossen hielten. Foto: ka