1. Eine Info-Veranstaltung zum Bahnstreckenausbau gefordert

    "Güter auf die Schiene" ist gut / Löst bei Anwohnern gemischte Gefühle aus

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    RINTELN (ste). Die Ankündigung der Wesertalbahn, über einen zweigleisigen Ausbau nachzudenken und wieder mehr Güterzüge durch Rinteln fahren zu lassen, lässt Politik und Anwohner der Bahnstrecke aufhorchen. Was grundsätzlich auf breiter Basis Zustimmung findet, nämlich mehr Güter auf die Schiene zu bringen, birgt für Anwohner der Strecke die Gefahr großer Geräuschimmissionen. Gert Armin Neuhäuser reagierte auf politischer Seite am schnellsten und forderte in einem Schreiben die Stadtverwaltung dazu auf, auf die Befürchtungen der Anwohner zu reagieren. Er schreibt: "Der angekündigte Ausbau der Weserbahnstrecke hat zu Unruhe bei den unmittelbar betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern geführt, die - berechtigt - eine starke Zunahme des Bahnlärms und eine damit zwangsläufig eine verbundene Wertminderung ihrer Grundstücke befürchten. Betroffen sind insbesondere die Rintelner Nordstadt sowie der Ortsteil Engern. Zeitschiene, rechtliche Rahmenbedingungen und zu realisierende aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen sind hierbei noch nicht konkret. Ich bitte Sie (Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz; die Red.) daher, kurzfristig eine Infomationsveranstaltung für die Mitglieder des Stadtrates sowie der betroffenen Ortsräte unter Einbeziehung des Streckenbetreibers und des Projektträgers durchzuführen. Dies ist aus Sicht der WGS dringend erforderlich, um eine Positionierung des Stadtrates zu ermöglichen, die die Interessen der Rintelner Wohnbevölkerung an Ruhe, Lärmschutz und Werterhalt ihrer Grundstücke optimal zur Geltung bringt. Sollten Sie meiner Anregung nicht nachkommen, beantrage ich schon jetzt den Tagesordnungspunkt "Ausbau der Wesertalbahn" für die nächste Ratssitzung.Foto: ste

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