1. Vorranggebiet Deckbergen die "am wenigsten schlechte Lösung"

    Keine Bedenken des NABU gegen Änderung des Flächennutzungsplanes

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    RINTELN (ste). Der Naturschutzbund Rinteln hat gegen die geplante Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich südlich von Deckbergen zugunsten der Errichtung eines Vorranggebietes für Windenergieanlagen grundsätzlich keine naturschutzfachlichen Bedenken, schreibt Nick Büscher, erster Vorsitzender des Rintelner NABU, in einer Pressemitteilung. Es sei jedoch darauf hinzuweisen, so Büscher, dass dies die "am wenigsten schlechte" Lösung, mithin das naturschutzfachlich "kleinere Übel" der bislang favorisierten Flächen und damit lediglich die für den Natur- und Landschaftsschutz "weniger schlechte" Alternative darstelle: Die ohnehin vorhandene Belastung des Naturhaushaltes durch die hohe Bebauungsdichte und Infrastruktur innerhalb des Rintelner Stadtgebietes mache die Ausweisung eines Windvorranggebietes ohne belastende Eingriffe in den vom Siedlungsbau bislang verschonten Bereichen schier unmöglich. Um der Gefahr einer unkontrollierten "Verspargelung" der Landschaft zu begegnen, sehe der NABU Rinteln die Notwendigkeit einer Ausweisung eines Windvorranggebietes als gegeben an. Damit werde nicht in Abrede gestellt, dass die mit der Änderung des Flächennutzungsplanes verbundene Ausweisung einen Eingriff in Natur und Landschaftbild darstellten, die angemessener Kompensation bedürften. Für die nachhaltige Entwicklung des teilweise strukturarmen Bereiches der Weseraue sei es wichtig, seitens der Unteren Naturschutzbehörde die in Aussicht gestellten Ersatzzahlungen auf die maximale Höhe festzusetzen, das heißt auf sieben Prozent der Investitionskosten. Der NABU Rinteln stellt sich für die naturschutzfachliche Umsetzung etwaiger Kompensationsmaßnahmen beratend und unterstützend zur Verfügung, bietet Büscher abschließend an.

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