Erste Liebe, Konflikte und Berufswahl
Präventionstage der Stadtschule hatten für alle Jahrgänge und Schulformen etwas zu bieten
RODENBERG (pd). Reges Treiben herrschte auf allen Fluren, als in der Stadtschule Rodenberg an drei Tagen anstatt des üblichen Lehrplanes die Aktionen der "Präventionstage" anstanden. Nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse konnten sich die Kinder und Jugendlichen der Klassen fünf bis zehn voll auf die Angebote konzentrieren, die zum ersten Mal die neue Schulsozialarbeiterin Miriam Hoppe mit Lehrkräften und Externen zusammengestellt hatte. Dabei ging es um Partnerschaft, Suchtprävention, Konfliktbewältigung und gutes Benehmen oder Berufswahl.
Miriam Hoppe konnte bei der Vorbereitung auf die Erfahrungen der Vorjahre zurückgreifen. Und auch auf zahlreiche Referenten und Experten von außerhalb. Unterstützung kam von der Polizei, von der Arbeiterwohlfahrt, von Krankenkassen, dem Berufsinformationszentrum, von Theaterfachleuten oder der Tanzschule "Tresor". Alles in allem habe sie viel Arbeit in die Projekttage gesteckt, bekräftigt sie und freute sich über die gute Stimmung und die vielen engagierten Schülerinnen und Schüler an allen drei Tagen.
Die Jungen und Mädchen des fünften IGS-Jahrgangs stärkten bei Ausflügen ins Landesmuseum Hannover oder in die Lauenauer Eishalle das Zusammengehörigkeitsgefühl. Für die Sechsklässler der Integrierten Gesamtschule ging es um Liebe, Freundschaft und Sexualaufklärung. Konfliktbearbeitung und Deeskalationstraining standen für die siebten Klassen der Haupt- und Realschule auf dem Plan. Die neunten Klassen konnten sich über Berufsbilder informieren und an einem Bewerbungstraining teilnehmen. Um "Zwischenmenschliches" ging es für die Zehnklässler. Dabei spielte gutes Benehmen auch eine Rolle. Sehr gut angekommen ist ein Tanzkurs im Forum mit rund 100 Jugendlichen.
Finanziell unterstützt wurden die "Präventionstage" von IGS, Haupt- und Realschule durch die Bürgerstiftung Schaumburg und die Samtgemeinde Rodenberg. Eventuell werde es auch noch einen Zuschuss vom Präventionsrat geben, erklärte Miriam Hoppe. Foto:pd
Aller Anfang ist schwer, vor allem, wenn man das erste Mal einen "Wiener Walzer" tanzen soll. Aber die Stadtschüler machten dabei eine ganz gute Figur.