LANDKREIS/BAD NENNDORF (bb). "Wenn ich noch heulen sollte, dann sind es die Rippen", bemerkte Heinz-Gerhard Schöttelndreier zu Beginn seiner Abschiedsrede. Der scheidende Landrat ließ sich in seiner humorvollen Ansprache weder von der Verletzung noch von Rührung beeinflussen.
Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier hält seine Abschiedsrede.
Angesichts der Lobreden in den vorhergehenden Ansprachen verwies Schöttelndreier auf die Leistungen des "Teams Kreisverwaltung". Von den Damen des Geschäftszimmers und dem Fahrer bis hin zur Dezernentenkonferenz hätten die Mitarbeiter Entscheidendes beigetragen. "All die Konzepte müssen vorbereitet werden, die fallen ja nicht vom Baum", stellte Schöttelndreier klar. Ebenso wichtig sei die Unterstützung durch die Familie insbesondere seine Frau Margitta gewesen. Er sei sich allerdings nicht sicher, ob er den aus seiner Dienstzeit gewohnten Führungsstil jetzt auf die Zeit seines Ruhestandes daheim übertragen könne, erklärte der Landrat lächelnd.
Auch wenn er seinem Ausscheiden aus dem Dienst nach wie vor "ambivalent" gegenüberstehe, stelle sich doch eine gewisse Zufriedenheit ein, in dem Wissen, dass mit seinem Nachfolger Jörg Farr die kontinuierliche Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses gewährleistet sei. In Schaumburg sei eine starke Identität historisch gewachsen. "Lasst uns weiter einstehen für ein starkes Schamburger Land", forderte Schöttelndreier die Anwesenden auf. Es gelte gemeinsam um die besten Lösungen für einen eigenständigen Landkreis zu ringen.Foto: bb