1. "Schaumburg braucht die Eigenständigkeit"

    Jörg Farr will Schöttelndreiers Kurs fortsetzen

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    LANDKREIS/BAD NENNDORF (bb). "Wir brauchen zur Weiterentwicklung des Landkreises unsere Eigenständigkeit", betonte der Nachfolger von Heinz-Gerhard Schöttelndreier Jörg Farr in seiner abschließenden Ansprache und lag damit voll auf der Linie seines Vorgängers und vieler anderer Redner.

    Hochmotiviert: Jörg Farr, Nachfolger von Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier.

    Werde Schaumburg an eine andere Verwaltungseinheit angehängt oder gar aufgeteilt, so Farr, würden die heimischen Städte und Gemeinden in die Randlage eines großen Zentrums abgedrängt. In einer solchen Struktur würde sich ihre Stellung nicht halten lassen, ein Verlust an Lebensqualität für die Schaumburger Bürger wäre die Folge, führte Farr aus. So müsse das Schlagwort für den zukünftigen Kurs des Landkreises "Kooperation statt Fusion" lauten, die Zusammenarbeit mit den Nachbarn gesucht werden um die Eigenständigkeit zu behaupten.

    Sein Vorgänger Schöttelndreier habe ein Vermächtnis hinterlassen. Daran gelte es sich auch für die Zukunft zu orientieren. Ohne persönliche Eitelkeiten ausdauernd für die Entwicklung Schaumburgs zu arbeiten und dabei die Bürger einzubinden, dies müsse weiterhin der Kurs sein.

    Zu den bedeutenden Projekten, die in den nächsten Jahren zu verwirklichen seien, zähle die Übernahme des Jobcenters in die Regie des Landkreises sowie der Klinikneubau. Zwar könne man bedauern, dass das Gesundheitssystem größere Krankenhäuser bevorzuge. Man müsse sich jedoch den Realitäten stellen und entsprechende Strukturen schaffen, um eine qualitativ bessere Versorgung sicherzustellen. In vielen Bereichen werde man den von Schöttelndreier eingeschlagenen Kurs fortsetzen, hielt Farr fest.Foto: bb

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