1. Privater Anhänger wird für Logistikgruppe eingesetzt

    Wehr ist ein guter Baustein im funktionierenden Einsatzsystem bei Großschadensereignissen

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    AHE (ste). Die Wehr ist klein, sie liegt in einem Bereich an der Weser, der bei Hochwasser nur schwer zu erreichen ist und sie ist eine der wassererfahrensten Wehren Rintelns. Die Aher Blauröcke unter ihrem Ortsbrandmeister Reinhard Möller sind dennoch im System zur Einsatzbewältigung besonders wichtig, denn sie müssen für die Logistik an den Großschadensstellen sorgen. Denn nur wenn genügend Wasser für die Atemschützer, Verpflegung für die zum Teil viele Stunden im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute am Ort ist, können die ihre Einsatzkraft aufrecht erhalten: "Ohne Mampf kein Kampf!"

    Jörg Plenert ist wieder "Feuerwehrmann des Jahres" und wurde dafür von Ahes Ortsbrandmeister Reinhard Möller zum zweiten Mal geerhrt.

    Martina Reißland machte ihre Sache gut und ist für weitere drei Jahre Schriftführerin.

    Stadtbrandmeister Friedel Garbe weiß das zu schätzen. Auch, dass die Wehr aus Ahe beim jüngsten Weserhochwasser keine Unterstützung der anderen Rintelner Ortsfeuerwehren angefordert habe, viel im Rathaus auf: "Ahe schafft das in der Regel alleine!" stellte Garbe fest, denn wenn jemand mit Hochwasser umgehen könne, dann die Männer und Frauen aus Ahe.

    Dennoch ist nicht alles im "grünen Bereich" in der Wehr, denn seit Jahren besteht der Wunsch nach einem Anhänger für die Logistik: "Bislang müssen wir dazu immer erst einen privaten Anhänger ausrüsten", so Möller, der jede Menge Lob für die gute Arbeit der Wehr bei den Regionalwettbewerben in Rinteln im letzten Jahr vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann erhielt. Ahe feierte mit seinen Blauröcken im letzten Jahr deren 75. Geburtstag. 22 Aktive zählen zum "harten Kern" der Wehr und die wurden und werden reihum immer wieder zu Aus- und Fortbildungen gesandt. Unter den Auszubildenden auch Antje Rinne, die ihre Prüfungen als Atemschutzgeräte-Trägerin und als Truppführerin ablegte. Am Ludwigsturm bei der Atemschutzübung stellte sie ihre Leistungen schon unter Beweis.

    Fleißig waren die Aktiven der Wehr auch. 47 Diensten und Einsätze konnte Möller Revue passieren lassen; insgesamt 1.599 Stunden Dienst am Nächsten. Jörg Plenert war dabei der Fleißigste Feuerwehrmann. Er war schon im letzten Jahr "Feuerwehrmann des Jahres" und holte sich den Meistertitel erneut mit 119 Stunden an 32 Tagen.

    Und auch um den Nachwuchs sieht es in der kleinen Aher Wehr gut aus. Aus der Jugendfeuerwehr mit ihren zurzeit elf Jungen und elf Mädchen steht Verstärkung für die Aktiven-Gruppe in den Startlöchern, wie Jugendfeuerwehrwartin Katja-Mia Homberg Hoffnung machte.

    Doch nicht nur bierernsten Feuerwehrdienst absolvierte die Wehr: "Wir hatten auch jede Menge Spaß beim ersten Gummistiefelweitwurf-Wettbewerb, der von der Dorfgemeinschaft Westendorf organisiert wurde," so Reinhard Möller und auch der fünfte Platz bei den Stadtwettbewerben freute die Aktiven. In diesem Jahr will man sich noch weiter verbessern und beim 6. Engerschen Gänsemarsch soll erneut der Heimvorteil ausgespielt werden.

    Für die beiden Jubilare Norbert Marciniak und Hubert Hohmann, die für 25 und 50 Mitgliedsjahre geehrte werden sollten, wird die Ehrung wegen Nichtanwesenheit nachgeholt.Foto: privat

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