1. Sicherheit geht vor und acht Bäume müssen weg

    Wasserverband ordnet in Absprache mit Fachbehörden eine Fällaktion an

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    BAD NENNDORF (pd).Am Wasserhochbehälter auf dem Galenberg in Bad Nenndorf werden in der kommenden Woche acht Bäume gefällt. Wie der Wasserverband Nordschaumburg (WBV) bei einem Ortstermin erklärte, ist die Fällung der einsturzgefährdeten Bäume notwendig, um im Bereich des Behälters Gefahren abzuwehren. Die Aktion findet in enger Absprache mit Fachbehörden statt, wie WBV-Geschäftsführer Werner Volker erklärte.

    Wassermeister Holger Meier (v.li.), Geschäftsführer Werner Volker und Petra Kunze-Steine von der technischen Abteilung des WBV vor einer von sieben Buchen, die gefällt werden müssen.

    Der WBV unterhält und betreibt auf einem Grundstück der Stadt Bad Nenndorf einen Wasserhochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 400 000 Liter. Diese Menge stellt die Versorgung großer Teile des Ortes einschließlich der Klinik Niedersachsen mit Trinkwasser sicher. Um Spaziergänger nicht zu gefährden und um die Wasserversorgung zu sichern, seien nach den Worten Volkers die Baumfällarbeiten zwingend erforderlich. Für die Aktion liegt eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises vor. Welche Bäume der Axt zum Opfer fallen müssen, ist durch das Kreisforstamt im Zuge einer Bewertung entschieden worden.

    Insgesamt werden acht Bäume gefällt, davon befinden sich sechs innerhalb des eingezäunten Grundstücks und zwei Bäume stehen außerhalb. Die Buchen seien sämtlich durch Weißfäulebefall erheblich gefährdet und würden zudem erhebliche Totholzanteile in den Kronen aufweisen, steht in einer Pressemitteilung zu lesen. Die ebenfalls zu fällende Robinie sei langfristig durch den bereits eingetretenen Schiefstand und extrem asymmetrische Kronenausformung langfristig ebenfalls nicht zu erhalten.

    Das Kreisforstamt des Landkreises wird die Arbeiten im Auftrag des WBV ausführen. Das Stammholz soll an die Holzindustrie verkauft werden. Das Kronenmaterial soll zum Teil als Brennholz verwertet oder auch als Totholz zusammen mit dem Feinreisig zur ökologischen Anreicherung im Bestand verbleiben. Foto:pd

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