1. Kinder in der Pubertät

    Aufklärender Vortrag für Eltern in der Stadtschule

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RODENBERG (pd). Der Titel "Achtung Umbauarbeiten! Was ist bloß mit unseren Kindern los?" weist schon darauf hin, dass sich der Referent durchaus vielschichtig dem Thema "Pubertät" widmet. Wer wissen möchte, was mit den Kindern während dieser wichtigen Phase ihres Lebens geschieht und wie sich die Veränderungen auf das Lernverhalten auswirken, der sollte am Montag, 7. Februar, um 19 Uhr ins Schulzentrum Rodenberg an der Suntalstraße kommen. Peter Köster informiert auf Einladung des Schul-Fördervereins über neuere Erkenntnisse neurobiologischen Lernens während der Pubertät. Erwachsene zahlen zwei Euro Eintritt. Der Vortrag, der im Rahmen der Präventionstage an der Schule durchgeführt werden, richtet sich vor allem an Erziehungsberechtigte, die sich mit pubertierenden Jugendlichen auseinandersetzen müssen. Sie sollten sich vorab schon ´mal eines vor Augen halten: Die Pubertät ist mehr als nur eine äußere Veränderung. Der Referent ist unter anderem Lehrbeauftragter an der Universität Köln und Studiendirektor am Einhard-Gymnasium Aachen.

    "Wussten Sie, dass bei Mädchen in der Pubertät die Hirnaktivität zyklusabhängig um bis zu 25 Prozent ansteigt?" oder "Wussten Sie, dass bei pubertierenden Jugendlichen die Fähigkeit zur Bewertung von Emotionen um 20 Prozent sinkt?" Mit solchen oder ähnlichen Fragestellungen werden die Zuhörer im Forum konfrontiert. Die Antworten liefert Köster. Er beschreibt die Entwicklung des menschlichen Gehirns in den ersten 18 Lebensjahren auf leicht verständliche Art. Er findet eine natürliche Erklärung für die manchmal nicht nachvollziehbaren Verhaltens- und Handlungsweisen der Jugendlichen beim Übergang von der Kindheit zum Erwachsenensein. Am Ende des unterhaltsamen Vortrages sollen die Zuhörer erkennen, dass Teenager "durchaus liebenswerte Geschöpfe sind, die beim Umbau des Gehirns eigentlich nur individuell begleitet, gefordert und gefördert werden wollen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an