1. Hochwasserinitiative und Förderverein unterstützen Wehr

    Personalbestand ist über Jahre durch aktive Jugendwehr und starke "Minisirenen" gesichert / Ehrung für Heinz Sievert

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    EXTEN (ste). "Die Jugend in Exten ist ein Garant für die Zukunft der Wehr!" Was Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz freute, spornte Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer an: "Unser Filius hat jetzt schon Lust auf Feuerwehr und kommt zu euch, sobald er groß genug ist!" Ortsbrandmeister Christian Voß konnte von einem ereignisreichen Jahr mit 36 Einsätzen berichten. 13 Mal brannte es, 17 Mal musste Hilfe geleistet werden. Und die Wehr war dabei nicht nur im Ort selbst tätig, sondern auch im Taubenberg und in anderen Rintelner Ortsteilen. Das Zauberwort für die Wehren lautet derzeit "Tagesverfügbarkeit". Damit stehe es in Exten gut, so Voß. Die gute Zusammenarbeit der Stützpunktwehr mit der Rintelner Schwerpunktwehr und den Werkfeuerwehren hob Voß als beispielhaft hervor und kündigte an, dass man dies in der Gefahrgutausbildung weiter ausbauen werde. Unterstützt in ihren Bemühungen um das Wohl und Wehe der Wehr wird diese vom neugegründeten Förderverein unter dem Vorsitz von Frank Kirstein. Als ein wichtiger Baustein im Extener Hilfeleistungssystem kann auch die Hochwasserinitiative gesehen werden, die im letzten Jahr 2.000 Sandsäcke beschaffte. Ärgerlich für die Extener: "Wir haben noch immer nicht die zwei von uns benötigten Atemschutzgeräte für unsere 21 Atemschützer", so Voß. Ansonsten ist in Exten alles im grünen Bereich. 48 Aktive lassen keine Angst vor fehlender Einsatzbereitschaft aufkommen. Die Jugendwehr hat 16 Mitglieder und die Kinderfeuerwehr 27. Für 2011 wünscht sich die Wehr in Zusammenarbeit mit dem Förderverein die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens und auch der Telefonanschluss im Gerätehaus soll reaktiviert werden. Die Jugendwehr feiert ihren 45. Geburtstag am 3. September mit einem "Spiel ohne Grenzen" rund um das Gerätehaus. Dagegen soll das 85-jährige Jubiläum der Wehr nur mit einem kleinen Dämmerschoppen gefeiert werden. Für die Jugendwehr konnte Jens Grote auf ein Jahr mit 68 Diensten zurückblicken und Bianca Entorf bilanzierte für die "Minisirenen" eine großartige Steigerung der Mitgliederzahlen und eine Verstärkung im Betreuerteam. Eine stattliche Anzahl von Beförderungen konnten ausgesprochen werden an: Katharina Kirstein zur Feuerwehrfrau. Jaqueline Marchlewski, Andreas Fehse, Timo Schneider und Marcus Wintjes wurden Hauptfeuerwehrleute. Jens Grote wurde zum Oberlöschmeister befördert, Christian Voß zum Oberbrandmeister. Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Antonio Sestito geehrt, auf 50 Jahre Feuerwehr blicken Norbert Kirstein, Reinhard Mielke und Dietmar Schmöe zurück. Seit 60 Jahren im Dienst ist Heinz Sievert.

    Den Dankespokal der Wehr erhielt Bernd Kretschmer und die Ehrung der Stadtjugendfeuerwehr ging an Jens Grote.

    Foto: ste

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