GELLDORF (em). Auf Bitte der Anwohner hat die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg am Montag, dem 17. Januar eine Radar-Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 65 in Gelldorf durchgeführt. Neu sind diese Messungen gerade in der Ortsdurchfahrt Gelldorf nicht. Eine Besonderheit hatte der heutige Einsatz dennoch: Seit Herbst 2010 ist ein Bereich hinter der Kreuzung Lange Straße, Dorfstraße in Richtung Bückeburg von ehemals 70 Stundenkilometern Kilometern (km/h) zur geschlossenen Ortschaft mit einer Beschränkung auf 50 km/h erklärt geworden.
Nachdem diese Regelung nun einige Monate besteht, haben die Polizeibeamte der PI am vergangenen Montag, in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr den Verkehr in Richtung Bückeburg gemessen. Insgesamt wurden 45 Verstöße festgestellt. Der traurige Spitzenreiter raste mit 132 km/h durch die Ortschaft. Geschwindigkeiten bis 65 km/h wurden 16 mal geahndet und mit 25 Euro verwarnt. Ganze 14 mal stellten die Beamten Überschreitungen bis 70 km/h fest, die mit 35 Euro verwarnt wurden. Zwölf Fahrer lagen zwischen 70 km/h und 80 km/h, diese erhalten demnächst eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Drei Fahrer lagen über 80 km/h und müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Bei den genannten Geschwindigkeiten wurde bereits eine Toleranz von mindestens drei Stundenkilometern abgezogen. Die Erklärung, dass man ja früher dort 70 km/h fahren durfte, hörten die Polizeibeamten häufiger.