RINTELN (em). Am Dienstag, dem 18. Januar, um 19 Uhr, findet ein Vortrag in der Alten Feuerwehr, Schulstraße 13 bis 14, über die alternative Bestattungsform im FriedWald statt. Die Asche Verstorbener wird in einer biologisch abbaubaren Urne zwischen den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als FriedWald ausgewiesenen Wald steht. In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit vier Standorte: Bad Laasphe, Kalletal, Warendorf und Bad Münstereifel. Der FriedWald in Kalletal wurde im Oktober 2004 eröffnet. Die Einrichtung Betreutes Wohnen in Rinteln lädt alle Interessierten ein, sich über den FriedWald zu informieren. Detlev Dohm, Förster FriedWald Kalletal berichtet von seiner ungewöhnlichen Arbeit und erläutert das Konzept der Naturbestattung. Mit dem FriedWald Reinhardswald bei Kassel wurde im Jahr 2001 der erste Bestattungswald in der Bundesrepublik eröffnet. Seitdem hat es 19.800 Beisetzungen an den mittlerweile bundesweit 34 FriedWald-Standorten gegeben.
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An der Wurzel eines Baumes
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