1. Kooperationen nach außen - Einheit nach innen stärken

    Mit Optimismus und vielen Aufgaben in das neue Jahr / Landrat blickt optimistisch in die Zukunft

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    BAD NENNDORF (Ka). Zum traditionellen Neujahrsempfang luden der SPD Samtgemeindeverband mit Dr. Udo Husmann, der SPD Ortsverein mit Volker Busse und die Kreistagsmitglieder Gudrun Olk und Sigmar Sandmann in das Bistro der Wandelhalle ein und konnten neben dem scheidenden Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier auch dessen Nachfolger, Jörg Farr, wie auch den Europa-Abgeordneten Bernd Lange unter den Gästen begrüßen. Gastgeber und SPD Samtgemeinde-Chef Dr.Husmann ging in seiner Ansprache gleich einen großen Schritt zurück in die Vergangenheit und erinnerte, dass man das Jahr 2009 getrost abhaken konnte, denn die Wahlniederlage beschäftigte die Genossen auch noch Monate später. Sichtlich zufriedener sei das Jahr 2010 verlaufen, welches mit der Landratswahl und dem Wahlsieger Jörg Farr ebenso für Optimismus sorgte, wie der Ausbau der Bildungseinheit mit der Kindertagesstätte "Lebenshilfe" und die damit verbundenen Impulse. Als 3. Punkt benannte er die Zivi-Courage, die beim Neonazi-Aufmarsch stattfand. Auch der Blick in die Zukunft stimme hoffnungsvoll, so der Vorsitzende. Die anstehende Kommunalwahl und das großartige Engagement der Vereine und der Feuerwehren sind zwei positive Aspekte. Olk fordert, dass dem Wunsch und den Willen der Eltern mit Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule endlich nachgegeben wird und Sandmann lobte Schöttelndreiers Arbeit und Intensität zum Schaumburger Land. Ursprung, Zugehörigkeit und Traditionen, nicht zu Letzt um die Schaumburger Tracht stärken die Gemeinschaft. Es war Schöttelndreiers letzte Bad Nenndorfer Neujahrsrede im Amt, bevor er Ende Februar seinen Platz räumt und so nahm sich der Schaumburger Landesvater auch die Zeit, um auf den gut bestellten und zukunftsträchtigen Nährboden zu treten. 45 Jahre arbeitete er zum Wohl für das Schaumburger Land und die Bürger. Das löste zum Amtsende hin ein kleines Wechselbad der Gefühle aus, welches er in 45 Minuten mit vielen sachlichen, informativen, optimistischen aber auch persönlichen wie rückblickenden Inhalten über die interessierten Zuhörer ergoss. Er kann nun schon recht gut los lassen, denn er weiß in Farr eine gute Nachfolgereglung und sieht der Weichenstellung im März entspannt entgegen. In seiner Rede ging er auf die landkreisweiten und kommunalen Belange ein und bezifferte Investitionen von der Sanierung des Hallenbades über die Wirtschaftsförderung bis hin zur Bildungspolitik mit dem Gymnasium und der Forderung nach einer weiteren IGS. Er unterstrich Olks Worte und blickt diesbezüglich auf eine unendliche Geschichte, über deren Antrag noch immer nicht entschieden wurde. Sichtlich unzufrieden benannte er mit dem 15. Januar eine Frist und drohte eine Untätigkeitsklage an. Der Landkreis schöpft alle Möglichkeiten aus, dass "Ding" zu gewinnen. Mit einem Rezept sei Schaumburgs Identität auszumachen: Kooperationen nach außen und Einheit nach innen stärken!" Foto: ka

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